Schorndorf

Ehrung für Vorsitzenden des Schorndorfer Partnerschaftsvereins: Thomas Röder mit Staufermedaille ausgezeichnet

gedenken tulle
Thomas Röder (Mitte) in Tulle 2019. © pienek

Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa, hat Thomas Röder jetzt im Literaturhaus Stuttgart die Staufermedaille für Frieden und Freundschaft in Europa verliehen. Der Preis wird an Personen verliehen, die sich in besonderer Weise für Frieden und Freundschaft in Europa engagieren und dabei ein tiefes Verständnis für die Bedeutung des Europäischen Einigungsprozesses, das Zusammenwachsen Europas und seine gemeinsamen Werte vermitteln.

Thomas Röder ist bereits seit 35 Jahren 1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins. Davor war er von 1975 bis 1981 und danach in den Jahren 1984/1985 der 1. Vorsitzende der Jugendvereinigung „Euro 80“, der Reisen in die Partnerstadt Tulle in Frankreich organisierte und den deutsch-französischen Kultur- und Jugendaustausch sowie Informations- und Gesprächsabende initiierte.

Thomas Röder kümmert sich, gemeinsam mit den anderen Verantwortlichen im Partnerschaftsausschuss, unermüdlich um die Weiterentwicklung und den Fortbestand der freundschaftlichen Beziehungen von Schorndorf zu den inzwischen sechs Partnerstädten Bury, Dueville, Errenteria, Kahla, Tulle und Tuscaloosa. Die Städtepartnerschaften wären ohne die Beteiligung des Partnerschaftsvereins nicht das, was sie sind. „Er ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Bürgern der einzelnen Partnerstädte“, so Wolf. Der Minister hat sich bei der Preisverleihung auch ausdrücklich bei den Ehepartnern der Geehrten bedankt. Margit Röder ist ebenfalls im Partnerschaftsverein engagiert und unterstützt ihren Mann sehr in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Als wichtigste Unterstützerin ihres Mannes hat sie ihn zur Preisverleihung begleitet. Für Röder ist die Arbeit im Partnerschaftsverein eine Herzensangelegenheit. Er setzt sich daher nicht nur in seiner Funktion als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, sondern auch privat für die Friedensarbeit, den kulturellen Austausch, die Stärkung Europas und gegen Fremdenfeindlichkeit ein. „Wir können uns innerhalb von Europa frei bewegen, frei wählen, wo wir wohnen und arbeiten.“ Und: „Wir haben seit 70 Jahren in Europa keinen Krieg gehabt.“ Für ihn sind die Städtepartnerschaften, wie er sagt, „praktische Friedensarbeit“. Sein besonderer Wunsch sei, dass sich mehr junge Menschen dauerhaft für die Städtepartnerschaften interessieren.

Für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit und sein Engagement wurde Thomas Röder in den Jahren 1999 und 2011 die Städtische Verdienstmedaille in Silber und Gold verliehen. Die Stadt Schorndorf freut sich sehr, dass er nun vom Land mit der Staufermedaille für Frieden und Freundschaft in Europa geehrt wurde. Oberbürgermeister Matthias Klopfer bedankte sich bei Thomas Röder für seine langjährige, wertvolle Arbeit für die Städtepartnerschaften und gratuliert zu dieser besonderen Auszeichnung. Die Stadtverwaltung freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein.