Schorndorf

Eröffnung der Fachstelle für Inklusion in Schorndorf

Inklusion
Pressegespräch Inklusion im Rathaus. © privat

Die Stadt Schorndorf arbeitet bereits seit gut zwei Jahren am Thema Inklusion. Dafür stellte die Verwaltung im vergangenen Jahr unter anderem den Aktionsplan „Schorndorf inklusiv“ vor, in dem zusammen mit elf Kooperationspartnern 100 konkrete Maßnahmen zur Überwindung von Barrieren formuliert wurden (wir berichteten). Bereits bestehende Inklusionsprojekte und Angebote sollen so weiter ausgebaut werden. Außerdem sollen nachhaltige Strukturen und Teilhabemöglichkeiten neu geschaffen werden. Um dieses Thema noch intensiver angehen zu können, hat die Stadtverwaltung nun die Fachstelle Inklusion ins Leben gerufen, die ab sofort geöffnet hat.

Mit der neu geschaffenen Fachstelle wird das Büro im Fachbereich für Familie und Soziales, das für dieses Thema zuständig ist, erweitert. Die Inklusionsbeauftragte Lillemohr Nähr erhält dafür fortan Unterstützung von Lena Rosteck. Sie ist die zweite Inklusionsbeauftragte. Die Stadtverwaltung will nach eigenen Angaben damit signalisieren, wie wichtig das Thema Inklusion ist. „Ich freue mich, zwei kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen als Inklusionsbeauftragte vorstellen zu dürfen. Der verstärkte Personaleinsatz für 2022 ist an dieser Stelle wichtig, damit die Umsetzung des Aktionsplans „Schorndorf inklusiv“ durchgeführt, gezielt gesteuert und koordiniert werden kann“, sagt Fachbereichsleiter Christian Bergmann.

Die Inklusionsbeauftragten laden in einer Mitteilung alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Anliegen, Ideen und Hinweise zum Thema Inklusion direkt mitzuteilen. „Wir haben offene Türen für alle Schorndorferinnen und Schorndorfer, wenden Sie sich gerne direkt an uns“, so Lillemor Nähr. Lena Rosteck fügt hinzu: „Das Thema Inklusion kann nur gemeinsam bearbeitet werden. Wir freuen uns über viele Hinweise aus der Bevölkerung.“

In naher Zukunft will die neu geschaffene Fachstelle folgende Themen angehen:

  • Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, um auf das Thema Inklusion hinzuweisen und die Bevölkerung für die Belange von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren.
  • Eine Infoveranstaltung zum Thema Barrierefreiheit in Schorndorf im Frühjahr.
  • Eine Begehung gemeinsam mit Menschen mit Behinderung innerhalb des Stadtgebiets, um Hürden aufzuzeigen.
  • Das Projekt „Hürdenlos“ vorantreiben.
  • Einen Aktionsplan für jeden verständlich machen gemeinsam mit Menschen mit Behinderung.
  • Intensive Zusammenarbeit mit den Bündnispartnern des Bündnisses Inklusion und Teilhabe.
  • Weitere Bündnispartner, insbesondere aus der Wirtschaft, finden.

Unter www.Schorndorf.de/Inklusion gibt es genauere Informationen zu den Plänen der Fachstelle. Bei Fragen oder Anregungen kann man die beiden Inklusionsbeauftragten per E-Mail unter Inklusion@Schorndorf.de oder telefonisch unter 0 71 81/602-33 19 kontaktieren.

Die Stadt Schorndorf arbeitet bereits seit gut zwei Jahren am Thema Inklusion. Dafür stellte die Verwaltung im vergangenen Jahr unter anderem den Aktionsplan „Schorndorf inklusiv“ vor, in dem zusammen mit elf Kooperationspartnern 100 konkrete Maßnahmen zur Überwindung von Barrieren formuliert wurden (wir berichteten). Bereits bestehende Inklusionsprojekte und Angebote sollen so weiter ausgebaut werden. Außerdem sollen nachhaltige Strukturen und Teilhabemöglichkeiten neu geschaffen werden. Um

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