Schorndorf

Eröffnung der neu gestalteten Feuerseestraße

Eröffnung der Feuerseestraße in Schorndorf_0
Mit großem Scherenschnitt: Die Feuerseestraße wird von OB Matthias Klopfer und Vertretern der Gemeinderatsfraktionen freigegeben. © Habermann / ZVW

Schorndorf. Baubeginn war der 27. Januar; Verzögerungen gab es durch eine Woche Schlechtwetter und die zusätzliche, außerplanmäßige Verlegung einer Glasfaserleitung. Doch nun wurde er mit einem kleinen Festakt eröffnet: der Abschnitt Feuerseestraße zwischen den Kreiseln am Schiller- und Reinhold-Maier-Platz. Eine Verschönerung im Vorschein auf die Gartenschau, die, so OB Matthias Klopfer, immer auch ein Stadtentwicklungsprojekt sei.

„Schorndorf soll eine Stadt mit mehr Lebensqualität werden“, sagte Oberbürgermeister Matthias Klopfer bei der Eröffnung des neu gestalteten Abschnitts der Feuerseestraße. Erschienen war Klopfer in dem lindgrünen Shirt mit Werbeaufdruck zur Gartenschau. Das habe seinen Grund, so Klopfer, „denn Gartenschau heißt Stadtentwicklung“. In dieser Perspektive sei auch die Erneuerung und Umgestaltung der Feuerseestraße zu verstehen, die bei der Gartenschau eine „wichtige Verbindung“ zwischen den Gartenschauplätzen Feuersee und Stadtpark sein werde.

Mit Erneuerung gleich „drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“

Und mehr Lebensqualität, erläuterte Herbert Schuck, Fachbereichsleiter Infrastruktur der Stadt, habe man erreicht, indem man mit der Feuerseestraße gleich „drei Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen habe. Durch Einbeziehung der Erneuerung in die Radwegkonzeption, den Lärmaktionsplan und eben die Gartenschau.

Entlang der Südseite japanische Schnurbäume gepflanzt

So wurde die Feuerseestraße um eine Autospur zugunsten von Radfahrwegen zu beiden Seiten der Straße verkleinert. Was auch eine Verlangsamung des Verkehrs bewirken soll und mithin weniger Lärmbelästigung zur Folge hat.

Die Gehwege wurden außerdem neu gepflastert und verbreitert, eine neue schlanke Straßenbeleuchtung wurde installiert. Und entlang der Südseite der Straße wurden japanische Schnurbäume gepflanzt, die, so Herbert Schuck, „eine gewisse Leichtigkeit“ haben und mit ihrem lichten Grün allemal ein atmosphärischer Gewinn bei der Neugestaltung geworden sind.

Glasfaserdirektversorgung für alle Anwohner

Mit der anfangs nicht geplanten Verlegung einer Glasfaserleitung mit Direktanschluss an Internet, Telefon und so weiter in jeden Keller der anliegenden Häuser durch die Stadtwerke als den Glasfaserdirektversorger, hat sich die Bauzeit zwar etwas verzögert; dies aber zum Vorteil aller Bewohner der Feuerseestraße.

Die ausführende Firma der Gestaltungsplanung von Professor Stötzer aus Stuttgart war die Firma Gustav Epple. Die Bauleitung auf Seiten der Stadt lag in den Händen von Andreas Welter und Sören Lenz. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 420 000 Euro.

Die neue Straße für den Verkehr freigegeben

Zufriedene Gesichter sah man deshalb auch bei den anwesenden Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, die gemeinsam mit OB Klopfer das Sperrband durchschnitten und die neue Straße für den Verkehr freigaben. Es war genau 11 Uhr 11, als die ersten Autos dann wie gewohnt die Feuerseestraße in beiden Richtungen wieder befahren konnten.


Corso frei!

„Rechtzeitig zur WM“ sei sie fertig geworden, so Sportsfreund Matthias Klopfer in seiner kurzen Einweihungsrede. „Der Corso kann wieder fahren“, meinte der Fußballfan, gehört die Feuerseestraße doch zur gern befahrenen Rundstrecke um die Innenstadt nach gewonnenen Spielen aller möglichen in Schorndorf beheimateten Nationen.