Schorndorf

Erstaunlich wenig Schüler bei Fridays for Future-Demo in Schorndorf

Demo
Demo am Marktplatz. © Habermann

„Sonne + Wind statt Öl + Gas“ war als Forderung auf einem der Plakate bei der „Fridays for Future“-Demo an diesem Freitag auf dem Oberen Marktplatz zu lesen. Und etwa 70 Teilnehmer wollten mit ihrer Anwesenheit deutlich machen, wie sehr das Thema Energie und Klima gerade in Kriegszeiten an Brisanz gewonnen hat. Zu sehen waren unter anderem Aktivisten der Klimaentscheid-Initiativen, Verdi-Mitglieder, Parents for Future und dann doch erstaunlich wenig Schüler oder Jugendliche. Wo sind die abgeblieben? Und mit Dreadlocks war schon gar niemand unterwegs.

Energiepolitik ist auch Klimapolitik

„Energiepolitik ist auch Friedenspolitik, ich hoffe, dass das angekommen ist und in der Politik etwas bewegt“, sagte denn auch Markus Koch, Sprecher des Klimabündnisses Rems-Murr, in dem sich sechs kommunale Klimaentscheid-Gruppen zusammengetan haben, um in ihren Gemeinden eine Klimaneutralität bis 2035 durchzusetzen.

Immer mehr in Verzicht gehen

„Wir stehen an einer Weggabelung“, sagte Koch, „und es geht darum, immer mehr in den Verzicht zu gehen. Wir sind die Wandelgestalter!“ Mit fünf Holzgestellen in der Flächengröße von Autos zog die Demo anschließend durch die Straßen von Schorndorfs Innenstadt, um zu zeigen, wie viel öffentlichen Raum die Benziner verschlingen.

„Blütenstaub statt Kohlenstaub“, hieß es auf einem weiteren Plakat. Man wird sich, so ist das wohl zu lesen, für eine Allergie entscheiden müssen.

„Sonne + Wind statt Öl + Gas“ war als Forderung auf einem der Plakate bei der „Fridays for Future“-Demo an diesem Freitag auf dem Oberen Marktplatz zu lesen. Und etwa 70 Teilnehmer wollten mit ihrer Anwesenheit deutlich machen, wie sehr das Thema Energie und Klima gerade in Kriegszeiten an Brisanz gewonnen hat. Zu sehen waren unter anderem Aktivisten der Klimaentscheid-Initiativen, Verdi-Mitglieder, Parents for Future und dann doch erstaunlich wenig Schüler oder Jugendliche. Wo sind die

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