Schorndorf

Fünf Schläge zum Fassanstich: OB Hornikel hat in Schorndorf die SchoWo eröffnet

SchoWoauf
Die SchoWo wurde mit dem Fassanstich auf dem Archivplatz eröffnet. © Gaby Schneider

Herbeigesehnt worden war sie nach der langen Coronapause wohl wie kaum eine andere vor ihr: Am Freitagabend ist unter dem Jubel zahlloser Schorndorferinnen und Schorndorfer auf dem Archivplatz die 52. SchoWo eröffnet worden. Eine Premiere war sie besonders für Oberbürgermeister Bernd Hornikel, der bei seinem ersten Fassanstich souverän den Hammer schwang. Fünf kurze Schläge setzte er auf den Hahn, dann floss das Bier. Die Party konnte beginnen.

Dank an alle Helfer und Ehrenamtliche

Geübt hatte er für den Fassanstich nicht, wie Hornikel zuvor beteuert hatte. Eigentlich habe er sich ja ein Bierfass zum Üben ins Büro stellen wollen, das dann aber doch nicht für nötig befunden. „So selbstbewusst bin ich, auch wenn ich 20 Schläge brauche“, sagte er unter dem Beifall der Zuschauer: „Hauptsache, das Bier fließt.“ In seinem Grußwort auf dem Archivplatz dankte Hornikel allen Helfern, den Vereinen, dem Organisationsteam und nicht zuletzt den Anwohnern, die während des fünftägigen Stadtfestes viel Verständnis brauchen würden. „Bleiben Sie cool“, sagte er. „Feiern Sie mit.“

Apropos Grußwort: Anders als bei seinem Vorgänger war es bei Hornikel nicht gereimt, und auch Hornikels Outfit und das des Ersten Bürgermeisters Thorsten Englert war ungewohnt schlicht: Statt alter Tracht mit Hut und Feder trugen sie Jeans und die schwarzen Welcome-Back-T-Shirts, mit denen sich auch das 16-köpfige Organisationsteam der Vereinsgemeinschaft (VG) in diesem Jahr auf der SchoWo präsentiert.

Zeit zum Feiern und Spaß zu haben

Deren Sprecher Jürgen Dobler begrüßte im Namen der VG die Zuschauer, die Ehrenbürger und ausdrücklich auch die „Negativen“: Denn die Positiven seien zu Hause, um sich auszukurieren – „und sie fehlen uns.“ Die Zeiten seien anstrengend, sagte Dobler und dankte allen, die mitgeholfen hätten, das Stadtfest doch noch auf gute Beine zu stellen. Seit der letzten SchoWo habe sich viel getan, erinnerte er. „Jetzt brauchen wir Zeit zum Feiern, Zeit für Gemeinschaft und Zeit, miteinander Spaß zu haben.“

An die Ereignisse der vergangenen drei Jahre erinnerte in gereimter Form auch Silvia Wolz von den Schorndorfer Weibern. Sie streifte die Gartenschau ebenso wie die Covid-Pandemie und den Lockdown, die Oberbürgermeisterwahl („Der Sieg erfolgt mit knappen Zahlen“) und schließlich den jüngsten Beschluss zur Stadtbücherei, bevor auch sie wünschte, dass das Bier fließen soll. Der Wunsch erfüllte sich umgehend. Unter den Klängen des Großen Blasorchesters reichten Oberbürgermeister Hornikel und Thorsten Englert die ersten Krüge in die Menge.

Die SchoWo hat begonnen.

Herbeigesehnt worden war sie nach der langen Coronapause wohl wie kaum eine andere vor ihr: Am Freitagabend ist unter dem Jubel zahlloser Schorndorferinnen und Schorndorfer auf dem Archivplatz die 52. SchoWo eröffnet worden. Eine Premiere war sie besonders für Oberbürgermeister Bernd Hornikel, der bei seinem ersten Fassanstich souverän den Hammer schwang. Fünf kurze Schläge setzte er auf den Hahn, dann floss das Bier. Die Party konnte beginnen.

Dank an alle Helfer und

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper