Schorndorf

Fachrat für Integration Schorndorf tagt zum ersten Mal

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Der neue Fachrat für Integration Schorndorf. © Alexandra Palmizi

Am Donnerstagabend (20.05.) tagte zum ersten Mal der neue Fachrat für Integration Schorndorf (FIS). Er wird die Interessen von Einwanderern und deren Nachkommen in der Stadt vertreten. Damit soll die Teilhabe der knapp 7000 ausländischen Staatsangehörigen aus 118 Nationen in Schorndorf, die bislang kaum in den kommunalpolitischen Gremien vertreten waren, verbessert werden.

Die 17 Mitglieder und Nachrücker der kommunalen Migrantenvertretung wurden am 25. März vom Gemeinderat benannt. Zuvor hatten sich mehr als 40 Interessierte auf einen Platz im Gremium beworben.

Antrags- und Rederecht

Der FIS hat ein Antrags- und Rederecht im Gemeinderat und in den Ausschüssen der Stadt und kann Empfehlungen geben und Stellungnahmen machen. Er setzt sich aus Stadträtinnen und Stadträten, fachkundigen Personen aus der Schorndorfer Integrationsarbeit und Personen mit Migrations- und Fluchthintergrund oder Zuwanderungsgeschichte zusammen.

Das Gremium wird viermal jährlich tagen; die Sitzungen sind öffentlich. So kann jeder, der sich für die Arbeit des FIS interessiert, beiwohnen. Bis 2023 erhält die Stadt Schorndorf für den Fachrat insgesamt 10.650 Euro aus dem Förderaufruf „Integration vor Ort - Stärkung kommunaler Strukturen“ des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Wer sitzt im neuen Rat?

Die Mitglieder sind für zwei Jahre im Gremium vertreten: Shadwan Allshikh, Gadissa Etissa Debissa, Tania Giffoni, Olesja Milezki, Aryama Mokoonlall Irmscher, Thi Hang Nga Pham, Peter Urban, Evelyn Alfy, Seyhan Çalışkan-Turan, Stephan Kiesewalter, Wilhelm Pesch, Muhammet Türk, Thomas Schaal (CDU), Tim Schopf (SPD), Sabine Brennenstuhl (FDP/FW), Friederike Köstlin (Grüne) und Ulrich Bußler (AfD).

Weitere Informationen über den neuen Fachrat sind unter www.schorndorf.de/fachrat zu finden.

Am Donnerstagabend (20.05.) tagte zum ersten Mal der neue Fachrat für Integration Schorndorf (FIS). Er wird die Interessen von Einwanderern und deren Nachkommen in der Stadt vertreten. Damit soll die Teilhabe der knapp 7000 ausländischen Staatsangehörigen aus 118 Nationen in Schorndorf, die bislang kaum in den kommunalpolitischen Gremien vertreten waren, verbessert werden.

Die 17 Mitglieder und Nachrücker der kommunalen Migrantenvertretung wurden am 25. März vom Gemeinderat benannt.

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