Schorndorf

Fehlalarm im Rathaus und der Wiesenstraße

Ein Großaufgebot der Feuerwehr vor dem Rathaus – wegen eines Fehlalarms._0
Ein Großaufgebot der Feuerwehr vor dem Rathaus – wegen eines Fehlalarms. © Ellwanger / ZVW

Schorndorf.
Viel Sirenenlärm um Nichts am Mittwoch kurz vor 14 Uhr vor dem Rathaus am Marktplatz: Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und eine Streifenwagenbesatzung der Polizei waren vor Ort, um festzustellen, dass es – nicht zum ersten Mal übrigens – durch einen wie auch immer gearteten technischen Defekt, nach dem anschließend noch geforscht wurde, zu einem Fehlalarm gekommen ist.

Nichts also mit der Vermutung, dass bei dieser ohnehin schon unerträglichen Hitze irgendwo in den Amtsstuben die Köpfe über Gebühr strapaziert und, wie es in einer Redewendung so zutreffend heißt, zu rauchen begonnen haben oder dass bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter die Sicherungen durchgebrannt sind.

Was bei dieser Hitze auch kein Wunder wäre. In diesem Zusammenhang noch eine Theorie: Der Alarm ist bewusst ausgelöst worden, weil die schwitzenden Bediensteten gehofft haben, so auf die Schnelle an eine kalte Dusche zu kommen.

Umgekehrt ist’s den Feuerwehrleuten noch ein bisschen heißer geworden. Mussten sie doch zum Feuerwehrgerätehaus hasten und sich in ihre schwere Kluft werfen. Allerdings, wie Feuerwehrmann und Stadtbediensteter Patrick Bellon, sagte, nicht nur wegen dieses Einsatzes.

Die Feuerwehrleute waren nämlich kurz zuvor in die Wiesenstraße gerufen worden, wo’s aber auch nicht mehr zu tun gab, als einen Fehlalarm zu registrieren. Da hat sich also das Umziehen doppelt nicht gelohnt – zum Glück.