Schorndorf

Gartenschau-Kulturtisch hinterlässt Schäden auf Kopfsteinpflaster

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Steinquader für Steinquader bessern Mitarbeiter der Zentralen Dienste das Kopfsteinpflaster auf dem Unteren Marktplatz aus. © ZVW/Gabriel Habermann

Schorndorf. Eigentlich hätte es auf dem Unteren Marktplatz zum Wochenmarkt am Samstag wieder Parkplätze geben sollen. Doch daraus wird jetzt erst mal nichts: Der Sockel des Gartenschau-Kulturtischs, der Ende Oktober eine Woche lang mit Dauergetöse abgebaut wurde, hat zu große Schäden auf dem Kopfsteinpflaster angerichtet.

Vielleicht war der Zeitdruck zu groß: Zum Stadtmarkt Ende Oktober, so die Zielvorgabe, musste der Untere Marktplatz für den Rummelplatz wieder frei sein. Dieses Zwischenziel hat die Stadt erreicht – nach einer Woche durchdringenden Abbruchlärms. Doch den Unteren Marktplatz am Samstag, 9. November, wieder für den Parksuchverkehr zu öffnen, das wird nicht klappen. Und mag das Kopfsteinpflaster auch vor dem Rückbau schon an einigen Stellen beschädigt gewesen sein, wie Lars Scheel als zuständiger Mitarbeiter im Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr zu bedenken gibt, der zwölf auf 20 Meter große Betonsockel hat Spuren hinterlassen: Überall dort müssen Mitarbeiter der Zentralen Dienste jetzt neue Steinquader setzen. Bei dieser Gelegenheit tauschen sie auch die unschönen Asphaltplomben aus der Vergangenheit aus. Eine Maßnahme, die für Scheel „eh geplant war“ und auch Ende der Woche abgeschlossen sein soll.

Nur halb so viele Parkplätze wie vor der Gartenschau

Doch damit ist noch kein einziger Parkplatz eingerichtet. Und das liegt auch daran, dass die Entfernung der alten Parkplatzmarkierungen sich aufwendiger gestaltet hat als gedacht. Da das Kopfsteinpflaster für sonst übliche Fräsarbeiten zu empfindlich ist, mussten die Farbreste hier erst mit kaltem Gas gefrostet und dann mit dem Handmeißel entfernt werden. Spielt das Wetter mit, stehen die Parkplätze – mit einer Woche Verzögerung – am Samstag, 16. November, wieder bereit. Allerdings in geringerer Zahl als zu Vorgartenschau-Zeiten. Nach kontroverser Diskussion über die Zukunft des Unteren Marktplatzes hat sich der Gemeinderat entschieden, die Zahl der Parkplätze auf 18 zu halbieren: Zwölf Parkbuchten entstehen in der Mitte des Platzes, dazu kommen zwei Behindertenstellplätze, weitere vier Parkplätze zur Höllgasse hin und auf der westlichen Seite ein breiterer Fußgängerbereich. Doch Scheel weiß um die Nöte der Innenstadt-Parker – und verspricht darum: Sollten die Markierungsarbeiten früher abgeschlossen sein, dann wird die Stadt flexibel reagieren und die Parkplätze eher freigeben.

Angesichts der entstandenen Schäden bleibt die Frage: Hätte es auf dem Unteren Marktplatz nicht auch ein weniger massiver Sockel für den Kulturtisch getan? Gegen diese immer wieder aufkommende Kritik argumentiert Scheel mit den Kosten: Inklusive Abbrucharbeiten schlug der Betonsockel mit 60 000 Euro zu Buche. Ein Holzpodest, das ein Schreiner auf dem unebenen Platz hätte anpassen müssen, hätte 70 000 Euro gekostet – ohne Abbau. Dazu kommt: Den Wochenmarktständen, die dort während der Gartenschau regelmäßig aufgebaut werden mussten, hätte ein Holzpodest womöglich gar nicht standgehalten.

Schorndorf. Eigentlich hätte es auf dem Unteren Marktplatz zum Wochenmarkt am Samstag wieder Parkplätze geben sollen. Doch daraus wird jetzt erst mal nichts: Der Sockel des Gartenschau-Kulturtischs, der Ende Oktober eine Woche lang mit Dauergetöse abgebaut wurde, hat zu große Schäden auf dem Kopfsteinpflaster angerichtet.

Vielleicht war der Zeitdruck zu groß: Zum Stadtmarkt Ende Oktober, so die Zielvorgabe, musste der Untere Marktplatz für den

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