Schorndorf

Grillen auf gesperrten Plätzen: Wie hoch ist das Bußgeld in Schorndorf?

Waldbrand Waldbrandgefahr Warnung Warnschild bei Rudersberg
Ein Schild warnt in Rudersberg vor Waldbrandgefahr. Mit der Klimakrise steigt diese. © ZVW/Benjamin Büttner (Archiv)

Bereits im Juni hatte die Stadt Schorndorf ihre Grillplätze bis auf weiteres gesperrt. Genauso handhaben es viele umliegende Kommunen. Aufgrund der Sommerhitze und anhaltenden Trockenheit besteht akute Waldbrandgefahr. Aber hält sich die Bevölkerung auch daran?

Bis zu 1500 Euro Bußgeld

„Wir konnten bislang keine Verstöße gegen das Grillverbot auf den öffentlichen Grillplätzen feststellen“, gibt die Schorndorfer Stadtverwaltung Auskunft. „Ein Verstoß hätte die Einleitung eines Bußgeldverfahrens zur Folge.“ Wie hoch ein Bußgeld ausfallen würde, sollte doch jemand unerlaubterweise die öffentlichen Grillplätze benutzen, hängt von der Art und Schwere des Verstoßes ab. Bis zu 1500 Euro können dafür in Schorndorf nach Auskunft der Verwaltung aber durchaus fällig werden.

In diesem Zuge sei auch noch einmal an ein paar grundlegende Regeln erinnert:

  • In Wäldern gilt zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober grundsätzlich ein Rauchverbot.
  • Brennende Zigaretten dürfen nicht aus dem Auto geworfen werden, auch nicht in der Nähe des Waldrandes.
  • Das Grillen ist nur an offiziellen, nicht gesperrten Grillplätzen erlaubt. Das Feuer muss an den erlaubten Plätzen immer beaufsichtigt und beim Verlassen vollständig gelöscht werden. Bei höchster Gefahrenstufe sind offene Feuer generell verboten, auch an den vorgesehenen Plätzen.
  • Grillen auf mitgebrachten Grillgeräten ist nicht gestattet.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
  • Beachten Sie Sperrungen.
  • Meiden Sie mit dem Pkw die besonders gefährdeten Graswege und Grasparkplätze. Sie sind bis in tiefe Schichten ausgetrocknet. Schon ein heißgelaufener Abgaskatalysator könnte dort einen Waldbrand entzünden.
  • Glasflaschen oder -scherben dürfen nicht in Wald und Flur landen. Sie können bei Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken.
  • Falls es doch zum Waldbrand kommt, muss dieser sofort und mit genauer Ortsangabe unter dem europaweiten Notruf 112 gemeldet werden.

Bereits im Juni hatte die Stadt Schorndorf ihre Grillplätze bis auf weiteres gesperrt. Genauso handhaben es viele umliegende Kommunen. Aufgrund der Sommerhitze und anhaltenden Trockenheit besteht akute Waldbrandgefahr. Aber hält sich die Bevölkerung auch daran?

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Bis zu 1500 Euro Bußgeld

„Wir konnten bislang keine Verstöße gegen das Grillverbot auf den öffentlichen Grillplätzen feststellen“, gibt die Schorndorfer Stadtverwaltung Auskunft. „Ein Verstoß hätte die

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