Schorndorf

#Haubersbronn: Informationen zum Schorndorfer Teilort im Internet

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Haubersbronn will sich weiterentwickeln – auch mit Hilfe eines Förderprogramms des Landes. © privat

Prospekte im Rathaus, Postkarten beim Bäcker, Flyer in der Post – schön und gut, aber insgesamt wenig übersichtlich. Da für Haubersbronner Bürgerinnen und Bürger und vor allem für die neu Zugezogenen bisher ein direkter und umfassender Zugang zu Informationen, die den Ortsteil betreffen, gefehlt hat, hat sich der Arbeitskreis Bürgerinformation vorgenommen, übersichtlichere Informationsstrukturen für den Stadtteil zu schaffen. Mit Erfolg: Haubersbronn ist jetzt online.

Auf der städtischen Homepage wurden unter der Rubrik Stadt&Bürger/Die Daimlerstadt/Stadtteile/Haubersbronn neue Seiten eingerichtet, die zu aktuellen und verlässlichen Informationen rund um den Teilort führen. Noch schneller und einfacher – und ohne großen Suchaufwand – gelangen Interessierte über www.schorndorf.de/haubersbronn oder über einen QR-Code an Informationen.

Vor mehr als einem Jahr fanden erste Workshops statt: Im Rahmen eines Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg hat der Haubersbronner Ortschaftsrat eingeladen, Ideen für mögliche Ortsentwicklungsprojekte zu entwickeln. Das mündete schnell in verschiedene Arbeitskreise. Und bald war man sich einig, dass es neben dem klassischen Wunsch nach Begegnungsräumen auch übersichtlichere Informationsstrukturen geben sollte. Umgesetzt hat dieses Projekt „Haubersbronn – vernetztes Ortsleben“ der Arbeitskreis Bürgerinformation. Schließlich ist die Digitalisierung längst auch in Haubersbronn angekommen und bietet die Chance, auch im ländlichen Raum strukturelle Defizite auszugleichen.

Statt einer eigenen Homepage: Unterseiten auf schorndorf.de

Aus der Idee, eine eigene Homepage für Haubersbronn zu entwickeln, wurde jedoch nichts: zu aufwendig, zu teuer. Doch es müsste doch möglich sein, so die Überlegung, sich den städtischen Internetseiten anzuschließen, so wie es beispielsweise auch bei Turnverbänden und Vereinen funktioniert. Ein paar Nachfragen und E-Mails später war klar: So wird’s gemacht!

Ziel war und ist es, durch das Erstellen eigener Unterseiten innerhalb des bereits bestehenden städtischen Internetauftritts, Informationslücken zu schließen, aktuelle Informationen zugänglich zu machen, die Kommunikation untereinander zu verbessern, neu Zugezogene leichter einzubinden, ein stärkeres Wir-Gefühl zu entwickeln und Voraussetzungen für die Umsetzung weiterer Projekte zu schaffen. Geht’s doch auch darum, sich am Ende wieder im realen Leben zu treffen, auf Festen, auf dem Sportplatz, in den Heimatstuben oder der Festhalle.

Daniela Böck, Elisabeth Frey, Monika Irmler-Hecht und Erika Jackmuth haben sich der Aufgabe im Arbeitskreis Bürgerinformation gestellt. Nach intensiver Vorbereitung, Konzeption und Recherche, vor allem aber auch mit Unterstützung von Patrick Bellon vom Fachbereich Kommunales bei der Stadt Schorndorf und seinem Team, ist Haubersbronn jetzt online. „Der Internetauftritt“, sagt Elisabeth Frey“, ist dabei kein statisches Projekt, sondern ein ständiger Prozess. Wir freuen uns auf Vorschläge, Anregungen und Informationen, um diese Seiten immer wieder ergänzen und aktualisieren zu können“.

Kurz vor dem Ortsfest, das am Wochenende 10. und 11. September stattfinden soll, ist Haubersbronn also im weltweiten Netz vertreten. Mit den Einladungen zum Ortsfest werden Karten mit Hinweisen auf die neuen Internetseiten an alle Haubersbronner Haushalte verteilt. Auf dem Ortsfest selbst wird es an beiden Tagen einen Info-Stand geben, an dem – neben der Vorstellung der anderen Projekte – intensiv für die Seiten im Netz geworben wird. Außerdem gibt es ein Gewinnspiel, bei dem es zahlreiche Gutscheine von Haubersbronner Unternehmen, Dienstleistern, Gastronomie und Geschäften zu gewinnen gibt.

Fördermittel vom Land: Für Info-Karten, Gewinnspiel und Flyer

Ehrenamt hin, Arbeitskreis her – ganz ohne finanzielle Unterstützung geht es natürlich nicht. Gerade das Erstellen von Info-Karten, Plakaten, Give-aways, Gewinnspiel und Flyern verursacht Kosten. Dank eines Impulsvortrages und mit Unterstützung von Simone Halle-Bosch, Sachgebietsleitung Familie und Prävention und Leiterin des Familienzentrums, wurde ein Antrag für das Förderprogramm „Beteiligungstaler. Projektefonds zur Förderung von Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung“ gestellt. Dieses Programm wird aus Landesmitteln finanziert und von der „Allianz für Beteiligung“ verwaltet.

„Was jetzt noch fehlt, sind engagierte Umsetzungstalente, die mit Erfahrung, Leidenschaft und Tatkraft die verschiedenen Arbeitskreise bereichern und unterstützen möchten“, ergänzt Erika Jackmuth. Zwei Beispiele: Haubersbronn soll kurz- bis mittelfristig auch auf Instagram zu finden sein. Dafür werden noch (junge) Mitmachende gesucht. Im Oktober startet außerdem das monatliche Wintercafé – auch hierfür braucht es noch Unterstützung. Weitere Informationen gibt es am Info-Stand beim Ortsfest.

Prospekte im Rathaus, Postkarten beim Bäcker, Flyer in der Post – schön und gut, aber insgesamt wenig übersichtlich. Da für Haubersbronner Bürgerinnen und Bürger und vor allem für die neu Zugezogenen bisher ein direkter und umfassender Zugang zu Informationen, die den Ortsteil betreffen, gefehlt hat, hat sich der Arbeitskreis Bürgerinformation vorgenommen, übersichtlichere Informationsstrukturen für den Stadtteil zu schaffen. Mit Erfolg: Haubersbronn ist jetzt online.

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