Schorndorf

Hin und Her um die Maskenpflicht in Schorndorf: Wie geht’s weiter?

Ordnungsamtmarktcorona
Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sind täglich im Einsatz. © Gaby Schneider

Ein ziemliches Hin und Her war das zuletzt in Schorndorf, was die Maskenpflicht in der Innenstadt betrifft: Erst sollten die Masken nur auf dem Wochenmarkt getragen werden, dann wieder nicht, dann gab’s Verdichtungszonen und Masken sollten sogar nachts Nasen sowie Münder in der Innenstadt bedecken. Schließlich wurde die Verdichtungszone wieder aufgehoben, aber jetzt mit der neuen Landesverordnung wurde die Maskenpflicht von oberster Ebene wieder verschärft.

Neue Anordnungen

Was das nun für die Situation in der Schorndorfer Innenstadt bedeutet? Es wird dabei bleiben: Auf dem Wochenmarkt gilt eine generelle Maskenpflicht, neue pauschale Regelungen für bestimmte Orte der Stadt soll es nicht wieder geben. Schließlich haben zuletzt etliche Gerichte die Verhängung ähnlicher Verdichtungszonen im Rems-Murr-Kreis und außerhalb für rechtswidrig erklärt, begründet Erster Bürgermeister Edgar Hemmerich diese Entscheidung auf Nachfrage.

Dennoch gilt seit 1. Dezember zusätzlich: Auf engen Wegen, auf den Flächen vor Kaufhäusern und Supermärkten und auf entsprechenden Parkplätzen müssen Masken getragen werden. Auch am Arbeitsplatz und in Betriebstätten gilt dies nun. Diese Pflicht besteht insbesondere in Fluren, Treppenhäusern, Teeküchen, Pausenräumen, sanitären Einrichtungen und sonstigen Begegnungsflächen.

Kontrolle nicht einfach

Allerdings – die Kontrolle ist schwierig. Dirk Altstädt und Armin Müller, die für die örtliche Polizeibehörde der Stadt Schordorf arbeiten, sind täglich unterwegs, um in der Stadt nach dem Rechten zu sehen. So mancher Passant müsse auf dem Wochenmarkt noch immer auf seinen fehlenden Mund- und Nasenschutz hingewiesen werden. Noch immer marschierten Menschen mit den nicht zugelassenen, sogenannten Face-Shields aus Plexiglas über den Markt. Manche weisen ein ärztliches Attest vor, andere ein gefälschtes, das schließlich durch den fehlenden Praxisstempel auffliegt. Allerdings – Widerstand bei erfolgter Ermahnung habe es bisher keinen gegeben und so sei es bislang auch noch nicht nötig gewesen, Ordnungsgelder zu verhängen. Wiederholungstäter – gerade auf Seite der Marktbeschicker – müssten allerdings damit rechnen, dass sie der Marktleitung gemeldet werden.

Verstöße werden weniger

Wer raucht, gerade etwas trinkt oder isst, wird nicht von den Männern in Uniform ermahnt. Schließlich gelte ja kein Rauchverbot oder Ähnliches, erklärt Müller und zuckt mit den Schultern. Da sind ihnen die Hände gebunden. Grundsätzlich sei festzustellen, dass sich die Schorndorfer mit der Maskenpflicht arrangiert und seit dem Frühjahr reichlich dazugelernt hätten. Die Verstöße würden immer weniger, die Menschen versierter im Einhalten der Abstände. Größtenteils würden auch schon Kinder unter sechs Jahren Masken tragen.

Ein ziemliches Hin und Her war das zuletzt in Schorndorf, was die Maskenpflicht in der Innenstadt betrifft: Erst sollten die Masken nur auf dem Wochenmarkt getragen werden, dann wieder nicht, dann gab’s Verdichtungszonen und Masken sollten sogar nachts Nasen sowie Münder in der Innenstadt bedecken. Schließlich wurde die Verdichtungszone wieder aufgehoben, aber jetzt mit der neuen Landesverordnung wurde die Maskenpflicht von oberster Ebene wieder verschärft.

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