Schorndorf

Historikerinnen über „Euthanasie“: Mehr Schorndorfer als angenommen wurden zu Opfern der Nazis

Stadtmuseum forscht
Die Leiterin des Stadtmuseums, Andrea Bergler (links), und die wissenschaftliche Volontärin Nadja Bühler (rechts). © Benjamin Büttner

Nur 32 Jahre alt wurde die Schorndorferin Maria Anna Fetzer. Sie wurde von den Nazis ermordet. Von der Heilanstalt in Winnenden wurde sie 1940 in einem Bus in eine Tötungsanstalt in Grafeneck deportiert und noch am gleichen Tag umgebracht. In der Römmelgasse 13 in der Nähe der Schorndorfer Barbara-Künkelin-Halle erinnert heute noch ein Stolperstein an Fetzer.

Ihre und die Geschichten einzelner anderer NS-Opfer wurden in der Vergangenheit bereits erforscht und erzählt. Die jüngste

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