Schorndorf

Impfung gegen Corona: Wieder Termine im Impfstützpunkt Schorndorf

Impfstützpunkt
Dr. Müller-Eißfeldt im Schorndorfer Impfstützpunkt. © Alexandra Palmizi

Knapp 13 Prozent der mehr als 24 Millionen Menschen ab 60 sind nicht gegen Corona geimpft. Insgesamt haben 21,5 Millionen Menschen in Deutschland den wichtigen Piks noch nicht bekommen. Gleichzeitig steigt die Corona-Inzidenz weiter an - die Omikron-Welle rollt. Impfen ist wichtiger denn je, und die Impfstützpunkte im Kreis sind weiter begehrt. Nur kurz hatte die Nachfrage über die Feiertage nachgelassen, über Weihnachten wurde dort deshalb gar nicht geimpft. Nun geht es wieder rund im Schorndorfer Impfstützpunkt. Wann gibt es die nächsten Impftermine?

Genügend Impfstoffe vorhanden

„Bei uns bekommt jeder innerhalb von ein bis zwei Wochen einen Impftermin“, versichert Dr. Matthias Müller-Eißfeldt von der Praxisgemeinschaft OC-S (Orthopädie Chirurgie Schorndorf) beim Klinikum in Schorndorf, auch spontan seien Termine immer wieder möglich. Die Impfstoffe Biontec und Moderna seien in ausreichendem Maß vorhanden: Leute über 30 Jahren bekommen weiterhin Moderna, Jüngere werden mit Biontec geimpft. Aus Sicht des Arztes sind die beiden Vakzine gleichwertig. Moderna scheine bei den über 30-Jährigen sogar einen Tick besser zu sein.

Geimpft wird auch in der Woche zwischen den Jahren täglich nach Terminvergabe (www.rems-murr-kreis.de/kiz), allerdings bei etwas eingeschränkten Öffnungszeiten. Von kommender Woche an wird wieder von 7 bis 19 Uhr geimpft. Abwechselnd ist immer einer der Ärzte der Gemeinschaftspraxis mit den Impfungen beschäftigt, bei großer Nachfrage verabreichen auch zwei oder drei Ärzte die Spritze. Der Andrang der Impfwilligen wechselt: In Spitzenzeiten seien schon mal 430 Menschen am Tag geimpft worden, ansonsten liegt die Zahl laut Müller-Eißfeldt zwischen 250 und 350 Leuten, die sich ihre Erst- oder Zweitimpfung abholen oder boostern lassen. „Was fehlt, ist ärztliches Fachpersonal“, sagt der Orthopäde. Denn der Piks ist schnell verabreicht, doch groß ist der Aufwand für die Anmeldung, die Aufnahme, die Einträge und die Meldungen an das RKI. „Es gibt sehr viel Organisatorisches“, erklärt Matthias Müller-Eißfeldt.

Als erster von fünf Impfstützpunkten im Kreis war Schorndorf am 22. November an den Start gegangen. Seitdem wird in der Praxisgemeinschaft Orthopädie Chirurgie auf dem Gelände der Rems-Murr-Klinik täglich geimpft. Das Interesse an den Covid-Impfungen war erwartungsgemäß riesig: Mittlerweile hätten zwischen 6000 und 7000 Menschen die Impfung im Schorndorfer Impfstützpunkt erhalten.

109 Infizierte in Schorndorf

Trotz der wachsenden Omikron-Welle sind Bundesregierung und führende Virologen vorsichtig optimistisch, aber in Sorge um die Millionen Ungeimpfter. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD verweist auf Studien, denen zufolge sich Omikron wesentlich schneller verbreite, aber auch etwas weniger schwere Fälle verursache. In Schorndorf sind aktuell 109 Menschen infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie waren es insgesamt 4156 Menschen. 811 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. Genesen sind 3991 Menschen. 55 Personen sind in Schorndorf an und mit Corona verstorben.

Knapp 13 Prozent der mehr als 24 Millionen Menschen ab 60 sind nicht gegen Corona geimpft. Insgesamt haben 21,5 Millionen Menschen in Deutschland den wichtigen Piks noch nicht bekommen. Gleichzeitig steigt die Corona-Inzidenz weiter an - die Omikron-Welle rollt. Impfen ist wichtiger denn je, und die Impfstützpunkte im Kreis sind weiter begehrt. Nur kurz hatte die Nachfrage über die Feiertage nachgelassen, über Weihnachten wurde dort deshalb gar nicht geimpft. Nun geht es wieder rund im

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper