Schorndorf

In der Stadtkirche Schorndorf gemeinsam essen an einer langen Tafel

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Der beleuchtete Turm bei der Nacht der offenen Kirchen. © Ralph Steinemann Pressefoto

Eine lange Tafel mit Tischgesprächen, Essen, Wein, Theater und Musik: Bei der Nacht der offenen Kirchen öffnet auch die Stadtkirche wieder ihre Pforten. Am Samstag, 25. September, werden 39 Kirchen im Remstal rot erleuchtet sein und Glocken in die Kirchen einladen, mit dabei ist auch die Stadtkirche mit einem attraktiven Programm. Motto wird sein: „Raum für alle - Gemeinschaft. Jetzt!“ Mit Improvisationstheater, Musik und Kulinarischem. Nach dem Gottesdienst zum Wochenschluss mit Prädikant Martin Becker (Beginn 18.30 Uhr) bleiben die Kirchentüren geöffnet und laden mit Feuerschalen vor der Kirche zu einem „Come together“ ein.

Ein Raum für Dankbarkeit

„Es ist so wichtig, zusammenzukommen“, freut sich Pfarrerin Dorothee Eisrich auf den Abend, bei dem viele Begegnungen wieder möglich sind. Bei Loungemusik und einem Aperitif können die Besucher in der Kirche Erlebnis-Nischen entdecken. Einen Raum für Dankbarkeit gibt es ebenso wie einen Raum für Erschöpfte – denn erschöpfte Menschen gab es viele während der vergangenen Monate, weiß die Pfarrerin.

Eine Tischgemeinschaft in der Kirche

Um 20.21 nach dem offiziellen Glockenläuten wird erstmals in der Stadtkirche ein Improvisationstheater auftreten. Zwei Schauspieler und ein Musiker des Stuttgarter Ensembles „WildWechsel“ spielen nichts Einstudiertes, sondern setzen spontan in Szene, was ihnen vom Publikum rund um das Motto „Gemeinschaft. Jetzt!“ zugerufen wird. Sie sind wild entschlossen, Dinge gefährlich zu machen und den theatralen Weg in eine unbekannte Zukunft zu gehen. An ein festes Theaterstück halten sich die beiden Profis aus Stuttgart ganz sicher nicht: „Das Improtheater bringt uns zum Lachen“, weiß Dorothee Eisrich aber schon jetzt. Um 21.15 Uhr sind alle zu einer großen Tischgemeinschaft in der Kirche eingeladen. Serviert werden Teller mit kleinen Leckereien, kündigt die Pfarrerin an, dazu gibt es Wein und Wasser.

Bei Tafelmusik von Stephan Lenz am Piano gibt es Kulinarisches und immer wieder anregende Tischreden. Robert Weishar wird erzählen, wie er als Mensch mit einer geistigen Behinderung Gemeinschaft erlebt. Rainer Focken-Sonneck berichtet von Hoffnungsgeschichten im Kontext weltweiter Ungleichheit und wachsender Flüchtlingsnot. Ronak Asgari und Fatime Badrishahrestani erzählen von ihren Erfahrungen als Geflüchtete in Schorndorf. An den Tischen gibt es Platz für mehr als 100 Menschen, in der ganzen Kirche sogar für mehr als 200 Menschen. Es gelten für alle Besucher die 3G-Regeln.

Zum Abschied ein Segen

Der Abend endet um 23 Uhr mit einem interreligiösen Abendsegen, der von Pfarrerin Dorothee Eisrich und internationalen Gästen gemeinsam mit Stephan Lenz an der Orgel gestaltet wird. Mit dabei sind nach Angaben von Dorothee Eisrich dann auch zwei Anhängerinnen des Sufismus, des mystischen Zweigs des Islams, und ein aramäisch-orthodoxer Christ, der auf Aramäisch das Vater unser singen wird.

Eine lange Tafel mit Tischgesprächen, Essen, Wein, Theater und Musik: Bei der Nacht der offenen Kirchen öffnet auch die Stadtkirche wieder ihre Pforten. Am Samstag, 25. September, werden 39 Kirchen im Remstal rot erleuchtet sein und Glocken in die Kirchen einladen, mit dabei ist auch die Stadtkirche mit einem attraktiven Programm. Motto wird sein: „Raum für alle - Gemeinschaft. Jetzt!“ Mit Improvisationstheater, Musik und Kulinarischem. Nach dem Gottesdienst zum Wochenschluss mit Prädikant

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