Schorndorf

Intimus: Corona-Ausfälle auf der SchoWo, Männlichkeitsrituale, Party ohne Ende

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Ein gezielter Schlag auf den Kickball und die Skala schnellt hoch auf 395. Nicht schlecht, doch es geht besser: Der junge Mann, der gleich danach auf den SchoWo-Kick-Box-Automaten eingeschlagen hat, ist auf einen Wert von 900 gekommen. © Gabriel Habermann

Die fünf SchoWo-Tage sind (fast) vorbei. Für Intimus, der eigentlich noch immer in Feierlaune ist, ging’s mal wieder viel zu schnell zu Ende. So viele Eindrücke, Bratwurstduft ab morgens 10 Uhr, bis spät in die Nacht Musik in allen Ecken und Enden – und Menschenmassen, bei denen der Großteil der SchoWo-Besucher vor einem Jahr Schnappatmung gekriegt hätte.

Corona-Ausfälle überall

Ein mulmiges Gefühl hinterlässt das dichte Gedränge aber noch immer. Und auch wenn er sich bis zur nächsten SchoWo verabschiedet, Intimus wird die Infektionszahlen genau im Blick behalten. Kommen die Einschläge, das erleben wir gerade alle, doch näher: Am SchoWo-Montag hat sich Oberbürgermeister Bernd Hornikel coronainfiziert in Quarantäne begeben. Bei den Bands und an den Essens- und Getränkeständen gab es über die Festtage mehrere Corona-Ausfälle. Bleibt zu hoffen, dass die schönen SchoWo-Erinnerungen nicht von schweren Krankheitsverläufen getrübt werden.

Hau den Kick-Box-Automaten

Bevor die SchoWo zu Ende geht, muss Intimus noch ein paar Worte zum Kick-Box-Automaten am Unteren Marktplatz verlieren – und zur enormen Anziehungskraft, die dieses Gerät auf junge Männer ausübt. Für 50 Cent einmal mit aller Kraft auf den am Messarm verschraubten Kickball eindreschen – das ist ein Männlichkeitsritual, das Intimus kaum nachvollziehen kann. Was ihn aber beeindruckt, ist die Geschäftsidee, die dahintersteckt: Zwei junge Männer, heißt es, haben sich diesen Automaten extra für die SchoWo gemietet, um das große Geld zu machen. Ob ihnen das gelungen ist, kann Intimus nicht sagen. Doch bei angeblich 700 Schlägen am Tag kommt was zusammen.

Teil der großen SchoWo-Party

In bemerkenswerter Feierlaune, das wurde Intimus in den vergangenen Tagen mehrfach berichtet, ist das Ama-Deli-Team. Partystimmung hinterm Stand am Oberen Marktplatz. Mitsingen und Mittanzen gehören zum Schichtdienst dazu. Und obwohl es auch für Ama-Deli-Wirt Cem Tosun nicht immer einfach ist, genug Servicekräfte zu finden, wer Dienst hat, ist hier mit vollem Einsatz dabei. Und vielleicht nutzt der Ama-Deli-Spaß ja auch den anderen Vereinen, die händeringend Helfer suchen: Wer Teil der großen SchoWo-Party sein will, muss beim nächsten Mal nur an einem der Stände mithelfen.

Keine Sonderbusfahrt nach Oberberken

Eine Kritik hat Intimus sich bis zum Schluss aufgehoben: Dass die Sonderbusse am SchoWo-Wochenende nachts bis nach Plüderhausen und Welzheim, nicht aber nach Ober- und Unterberken gefahren sind, ist nicht in Ordnung. Doch es ist erklärbar: Das Busunternehmen hat der Stadt Schorndorf aus Kapazitätsgründen abgesagt, Alternativen gab es keine.

Die fünf SchoWo-Tage sind (fast) vorbei. Für Intimus, der eigentlich noch immer in Feierlaune ist, ging’s mal wieder viel zu schnell zu Ende. So viele Eindrücke, Bratwurstduft ab morgens 10 Uhr, bis spät in die Nacht Musik in allen Ecken und Enden – und Menschenmassen, bei denen der Großteil der SchoWo-Besucher vor einem Jahr Schnappatmung gekriegt hätte.

Corona-Ausfälle überall

Ein mulmiges Gefühl hinterlässt das dichte Gedränge aber noch immer. Und auch wenn er sich bis zur

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