Schorndorf

Intimus: Dichtes Gedränge überall und grandiose Konzerte auf der SchoWo 2022

SchowoTreiben
Dichtes Gedränge überall auf der SchoWo. © Gaby Schneider

Corona, war da was? Dichtes Gedränge auf dem Archivplatz, stellenweise kein Durchkommen mehr auf dem Marktplatz. Und am Ochsenberg: voller Schlosshof und eine Schlange vor dem Getränkestand, die in Intimus am ersten SchoWo-Abend nicht nur Angst vor Ansteckung, sondern auch vorm Verdursten aufkommen ließ. Millimeterweise ging’s hier nur voran. Die allgemeine Personalknappheit an den Ständen, hat Intimus erfahren, soll schuld sein an der Misere. Doch weil am Ochsenberg die beiden Kellner Vorfahrt hatten, immer wieder zehn Halbe auf einmal abholten und auch noch mit der Zapferin abrechnen mussten, dauerte das Ganze noch länger. Als sich dann noch zwei junge Damen ganz frech an Intimus vorbei nach vorne drängeln wollten, war die SchoWo-Laune fast im Keller.

Calo Rapallo in Höchstform

Doch irgendwann, mit dem Radler-Krug in der Hand, konnte es endlich Richtung Schlosshof gehen. Und was Intimus da erlebte, hob die Stimmung augenblicklich: So grandios waren Calo Rapallo & Band, dass es Intimus vor Begeisterung immer noch kalt den Rücken runterläuft. Blues und Rock vom Feinsten – und mittendrin „All along the Watchtower“, Intimus’ Lieblingssong von Jimi Hendrix.

Standing Ovations für Martin Dennemarck

Fast zeitgleich ging mit viel Applaus und Standing Ovations das Jubiläumssinfoniekonzert der Jugendmusikschule zu Ende, mit dem sich auch Martin Dennemarck als Orchesterleiter verabschiedete. Was er in 35 Jahre aufgebaut hat, das sucht, lobte Schulleiter Günther Neher, weit und breit seinesgleichen. Hat es Dennemarck doch auch geschafft, das Orchester nach der Corona-Zwangspause wieder zu aktivieren. Eine schwierige Situation hat er dann sogar noch am Freitagabend in der Künkelinhalle meistern müssen: Weil die Hebebühne nicht mehr zuverlässig funktioniert, konnte Pianist Stanislav Dimitrov nicht auf der Bühne spielen, sondern musste – ohne Blickkontakt zum Dirigenten – auf Zuschauerniveau bleiben. Doch die Gefahr war einfach zu groß, dass er mit der Hebebühne im Keller gelandet wäre.

Bolla-Idee

Intimus hat Post bekommen. Von Roland Buggle, ehemals Vorstandsmitglied des Vereins „Schwäbische Mundart“. Und weil Intimus inhaltlich zustimmen kann, es aber nicht selbst so treffend formulieren könnte, gibt’s hier die E-Mail im Wortlaut: „Liabr Intimus! Ned emmer halded mir onser vollmundigs Vrsprecha: „Schorndorf, Heimat guter Ideen!“ Aber was e heut Morga gsäh han, des triffts! Hen doch dia SchoWo-Macher eine Mords-Daafl uff dr Wescht-Seida vom Rothaus nogschdelld, wo druffschdoht was äll (SchoWo-) Däg botta isch. Hoorkloe koosch do läsa, wer wann wo uff dr Bühne isch ond waas älles zoegt wird ond mr aahgugga kaa. Dia wo sich a Zeidong leischded, brauchets nadierlich net - do stohts nemlich drenn; abr älle andre, bsonders dia, wo vo weider weg sen odr womeglich blos komme senn, weil se em Vorbeifaahra dr Broodwürscht gschmeggt hen odr a bissle Musigg gheert hen, dia senn sichr arg froh, wenn se wissad was no älles geit, damit se nix vrbassed. Also I fend, dass dees a Bolla-Idee isch! Mr sodds ausschella!“

Corona, war da was? Dichtes Gedränge auf dem Archivplatz, stellenweise kein Durchkommen mehr auf dem Marktplatz. Und am Ochsenberg: voller Schlosshof und eine Schlange vor dem Getränkestand, die in Intimus am ersten SchoWo-Abend nicht nur Angst vor Ansteckung, sondern auch vorm Verdursten aufkommen ließ. Millimeterweise ging’s hier nur voran. Die allgemeine Personalknappheit an den Ständen, hat Intimus erfahren, soll schuld sein an der Misere. Doch weil am Ochsenberg die beiden Kellner

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