Schorndorf

Inzidenz unter 35: Trotzdem wenig Hoffnung fürs Schorndorfer Open-Air-Kino

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Benefizveranstaltung in Kooperation mit der Palmstiftung für "Reporter ohne Grenzen". (Archiv) © Alexandra Palmizi

Jetzt ist es soweit – angesichts der langanhaltenden Inzidenz unter 35 ist es ab Donnerstag, 10. 6., möglich, Veranstaltungen mit bis zu 750 Personen unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. Ob das eine Chance fürs Schorndorfer Open-Air-Sommerfilmfestival ist? Im vergangenen Jahr ist’s coronabedingt ausgefallen bzw fand verfrüht als Autokino statt, jetzt wäre theoretisch ein Neuanfang möglich. Uli Fink, Geschäftsführer von Schorndorf Centro, klingt recht verhalten auf diese Möglichkeit angesprochen. „Für dieses Jahr ist eigentlich nichts geplant“, berichtet er. Mit den einzuhaltenden Abstandsregeln sei’s schließlich schwierig, eine auch finanziell lohnenswerte Veranstaltung aus dem Open-Air-Kino zu machen. Auch ein Autokino  wie im vergangenen Jahr ist derzeit nicht geplant.

Neuer Veranstaltungsort muss her

Abgesehen davon müsste für ein Open-Air-Kino zunächst einmal ein neuer Platz gefunden werden. Der Finanzamtsinnenhof am Schloss, der über Jahre hinweg Heimat des Sommerfilmfestivals war, ist in jedem Fall Vergangenheit. Es gab’s reichlich Beschwerden aus der Nachbarschaft, als das Kino dort zuletzt stattgefunden hatte.

Vor allem für die Bewohner des angrenzenden Pflegeheimes sei die Veranstaltung zu laut gewesen und hätte deren Nachtruhe gestört. Deshalb hatte man schon 2019 den Parkplatz des Stadtbiergartens genutzt, allerdings hat inzwischen der Pächter gewechselt. Gespräche mit ihm hätten noch keine stattgefunden. Insofern sei noch alles offen.

Veranstaltung zuletzt hochdefizitär

Immerhin verspricht Fink, in naher Zukunft in seiner Funktion als Centro-Geschäftsführer das Gespräch mit Kinobetreiber Heinz Lochmann zu suchen, um zu sondieren, ob man das Sommer-Open-Air-Kino künftig - womöglich ab dem Jahr 2022 - in einer anderen Form stattfinden lassen könnte.

So wie zuletzt werde der neue Eigenbetrieb „Tourismus und Citymanagement“ der Stadt Schorndorf, der die Arbeit von Schorndorf Centro künftig übernimmt, wenn Fink in den Ruhestand geht, das Kino kaum fortführen, schätzt er. „Die Veranstaltung war in den vergangenen Jahren hochdefizitär“, bedauert Fink. Da müssten in jedem Fall neue Ideen her, um die Veranstaltung auch wirtschaftlich darstellbar zu machen.

Jetzt ist es soweit – angesichts der langanhaltenden Inzidenz unter 35 ist es ab Donnerstag, 10. 6., möglich, Veranstaltungen mit bis zu 750 Personen unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. Ob das eine Chance fürs Schorndorfer Open-Air-Sommerfilmfestival ist? Im vergangenen Jahr ist’s coronabedingt ausgefallen bzw fand verfrüht als Autokino statt, jetzt wäre theoretisch ein Neuanfang möglich. Uli Fink, Geschäftsführer von Schorndorf Centro, klingt recht verhalten auf diese Möglichkeit

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