Schorndorf

Jams Street Food: Deutsch-indische Gerichte auf dem Schorndorfer Wochenmarkt

Jams Street Food
Jarnail Singh hat Olaf Stickels Imbisswagen am Oberen Marktplatz übernommen. Außer Roter und Pommes bietet er indische Gerichte. © Alexandra Palmizi

Ein Maultaschenstand auf dem Wochenmarkt – das war Jarnail Singh erste Idee. Letztendlich hat er sich aber doch auf seine indischen Wurzeln besonnen: Vor 16 Jahren kam der gelernte Koch aus der Nähe von Neu-Delhi nach Deutschland. Erst nach Frankfurt, dann nach Marburg. Seit 2009 ist Jarnail Singh in Schorndorf. Er kocht im „Joe Peña’s“ mexikanische Gerichte und hat sich jetzt gemeinsam mit seiner Frau Sirmal Kaur den Traum vom eigenen, deutsch-indischen Streetfood-Stand erfüllt. Die beiden Kinder sind zwar noch im Kindergartenalter, doch groß genug, um sich die Zeit am Marktstand vertreiben zu können. Familie, bei der die beiden sein könnten, „haben wir in Schorndorf nicht“, sagt Singh.

Currywurst, Rote, Pommes – und „Indisches Essen deutsche Art“

„Jams Street Food“, so haben der 39-Jährige und seine Frau ihren Stand genannt – und im ersten Teil des Namens die Anfangsbuchstaben aller Vornamen der vierköpfigen Familie untergebracht. Samstags und dienstags gibt es bei ihnen – wie zuvor bei Olaf Stickel – Currywurst, Rote, Pommes, Süßkartoffeln sowie Burger mit Fleisch und ohne. Aber eben auch indische Spezialitäten. Selbstverständlich mit den klassischen Gewürzen, aber zurückhaltender verwendet als im Original. „Indisches Essen deutsche Art“, so bezeichnet Jarnail Singh die Kreationen, die er und seine Frau zu Hause vorbereiten und am Wochenmarktstand aufwärmen. Der Reis kommt aus dem Reiskocher am Stand.

Mango Chicken mit Reis, Butter Chicken Masala, Chicken Manchurian, Chana Masala mit Kichererbsen, Palak Paneer aus Spinat und hausgemachtem indischen Käse – die Speisekarte ist schon jetzt vielseitig, im Laufe der Zeit soll sie noch ausgebaut werden. Im Sommer will Jarnail Singh auch das indische Joghurt-Mix-Getränk Mango Lassi anbieten – und Liebhabern der schwäbischen Küche bald auch Linsen mit Spätzle.

Vorzüglich indisch kochen, sagt Jarnail Singh, kann auch seine Frau. Sie ist seit 2015 in Deutschland. Streetfood-Erfahrung bringt sie außerdem mit: Sirmal Kaur hilft an Moritz Blankenhagens „Mojo’s Food Bar“ auf dem Bantel-Parkplatz seit einiger Zeit bei der Zubereitung von Falafel-Wraps und Süßkartoffel-Wedges.

Ein eigenes indisches Restaurant zu eröffnen, auch das könnte sich Singh durchaus vorstellen. Doch der Streetfood-Stand auf dem Wochenmarkt ist ein guter Anfang, um sich in der Selbstständigkeit auszuprobieren: Vom Standort am Oberen Marktplatz – mit direkter Sicht über die Marktstände bis zum Rathaus – ist Jarnail Singh schon restlos begeistert: „Ich hab den besten Blick“, sagt der 39-Jährige und freut sich schon, wenn er die Schorndorfer von seiner indischen Küche überzeugen kann.

Ein Maultaschenstand auf dem Wochenmarkt – das war Jarnail Singh erste Idee. Letztendlich hat er sich aber doch auf seine indischen Wurzeln besonnen: Vor 16 Jahren kam der gelernte Koch aus der Nähe von Neu-Delhi nach Deutschland. Erst nach Frankfurt, dann nach Marburg. Seit 2009 ist Jarnail Singh in Schorndorf. Er kocht im „Joe Peña’s“ mexikanische Gerichte und hat sich jetzt gemeinsam mit seiner Frau Sirmal Kaur den Traum vom eigenen, deutsch-indischen Streetfood-Stand erfüllt. Die beiden

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