Schorndorf

Jetzt gilt die Alarmstufe: Vollzugsdienst kontrolliert Einhaltung der Regeln

Polizeibehörde kommune ordnungsamt
Symbolfoto. © Gaby Schneider

Die Alarmstufe ist jetzt am Mittwoch (17.11) in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Damit gilt in weiten Teilen des öffentlichen Lebens eine 2G-Pflicht. Ungeimpfte müssen empfindliche Einschränkungen in Kauf nehmen.

Was die Alarmstufe für Ungeimpfte bedeutet

Für sie gelten etwa Kontaktbeschränkungen. Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Zu Festen und Feiern, in Museen und Schwimmbädern, beim Hallensport oder in Freizeitparks erhält nur noch Zutritt, wer vollständig geimpft oder genesen ist. In anderen Bereich, wie körpernahen Dienstleistungen oder bei Hotelübernachtungen, benötigen Ungeimpfte einen teuren, tagesaktuellen PCR-Test.

Es gibt also für den Vollzugsdienst noch einmal mehr zu kontrollieren. „Im täglichen Ablauf ergeben sich hier für uns keine großen Änderungen“, sagt indes Jörn Rieg, kommissarischer Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Schorndorf. Dort setzt man weiter auf den Dialog und die Einsicht der Bürger: „Wir werden wie in der Vergangenheit im Rahmen der Streifentätigkeit zunächst hauptsächlich beratend und informierend tätig sein.“

Stichprobenartige und unangekündigte Kontrollen

Die jetzt geltenden Kontaktbeschränkungen gelten auch für den öffentlichen Raum. Deren Kontrolle werde stichprobenartig im Rahmen der Streifentätigkeit erfolgen, so Rieg.

Überprüft wird die Einhaltung der Regeln auch in Gaststätten oder den nicht zur Grundversorgung zählenden Bereichen des Einzelhandels. Vergangene Woche gab es etwa angekündigte Kontrollen in den Gaststätten, bei denen keine großen Verstöße festgestellt wurden. Aber „bereits jetzt führen wir unangekündigte Kontrollen durch und werden dies auch zukünftig beibehalten“, sagt Rieg. Sollte es zu Verstößen gegen die geltenden Regelungen kommen, so werden diese mit Bußgeldern sanktioniert. „Die Höhe der jeweiligen Bußgelder ist von der Art und Schwere des Verstoßes abhängig.“

Eher positive Erfahrungen in Schorndorf gemacht

In Schorndorf hat Rieg jedoch eher positive Erfahrungen gemacht bisher. „In den letzten Wochen wurden nur vereinzelte Verstöße festgestellt“, sagt der kommissarische Fachbereichsleiter. Den meisten Personen seien die geltenden Regelungen inzwischen bekannt. „Bei Verstößen zeigten sich die kontrollierten Personen überwiegend einsichtig.“

Die Alarmstufe ist jetzt am Mittwoch (17.11) in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Damit gilt in weiten Teilen des öffentlichen Lebens eine 2G-Pflicht. Ungeimpfte müssen empfindliche Einschränkungen in Kauf nehmen.

Was die Alarmstufe für Ungeimpfte bedeutet

Für sie gelten etwa Kontaktbeschränkungen. Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Zu Festen und Feiern, in Museen und Schwimmbädern, beim Hallensport oder in Freizeitparks erhält nur noch

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