Schorndorf

Kirchen in Schorndorf: So kalt wird's bei den Weihnachtsgottesdiensten am 24.12.

stadtkirche SH
Normalerweise beträgt die Temperatur im Winter in der Stadtkirche 18,5 Grad. © Alexandra Palmizi

Der Kirchengemeinderat in Schorndorf hat es beschlossen: Im Winter soll die Temperatur in der Kirche konstant 13 Grad betragen. „Andernfalls würde die Orgel massiv Schaden nehmen“, erklärt Stadtkirchenpfarrerin Dorothee Eisrich.

Für den Weihnachtsgottesdienst aber wird die Temperatur auf 15 Grad angehoben, schließlich führen da die Kinder ihr Singspiel auf. Sie sollen nicht allzu sehr frieren. Zudem werden während des Gottesdienstes die Bankheizungen, die in den vorderen Reihen angebracht sind, eingeschaltet.

Gedrosselte Temperatur sollte für 50 Prozent Kosteneinsparung sorgen

„Wir handeln nach der Devise: die Menschen heizen, nicht den Raum.“ Und dann bringen die Menschen selbst auch noch ihre Körperwärme mit und sorgen damit für einen weiteren Anstieg der Raumtemperatur.

Normalerweise betrage diese in der Kirche rund 18,5 Grad. Mit der Reduzierung auf 13 Grad erwarte man sich Energieeinsparungen in Höhe von rund 50 Prozent. Aber nicht nur mit Blick auf die Kosten hält Dorothee Eisrich das für eine gute Idee. Auch angesichts der Klimaschutzziele hält sie die Entscheidung für eine gute.

Orgel braucht gleichbleibendes Raumklima

Die Kirche ganz ungeheizt zu lassen, sei aber eben angesichts der Orgel und diverser denkmalgeschützter Kunstwerke keine Option. Schließen wolle man das Gotteshaus gerade in der Weihnachtszeit keinesfalls. Auch den Zutritt zur Krippenausstellung wolle man den Schorndorferinnern und Schorndorfern nicht verwehren.

Ihren Gästen rät die Pfarrerin, in den kommenden Monaten einfach in Winterkleidung zu kommen. Zur Not sind auch einige Decken vorrätig. Viele Ältere hätten ihr schon längst gespiegelt, dass das früher nicht anders gewesen sei.

Bankheizung wird während der Gottesdienste eingeschaltet

Pfarrer Wolfgang Kessler berichtet von der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist. Hier gelten die zwölf Grad als Zielvorgabe. „Das ist die diözesane Regelung für die Grundtemperierung in den Kirchen.“ Zusätzlich gebe es auch hier eine Bankheizung, die zu den Gottesdiensten eingeschaltet wird.“

Die Besucher hätten größtenteils Verständnis für die Regulierung der Temperatur und kämen mit passender Kleidung und Wintermänteln in die Kirche. Schließlich wäre es ein riesiger Gasverbrauch und keinesfalls sinnvoll, alleine für einen einstündigen Gottesdienst, die gesamte Kirche hochzuheizen.

Der Kirchengemeinderat in Schorndorf hat es beschlossen: Im Winter soll die Temperatur in der Kirche konstant 13 Grad betragen. „Andernfalls würde die Orgel massiv Schaden nehmen“, erklärt Stadtkirchenpfarrerin Dorothee Eisrich.

Für den Weihnachtsgottesdienst aber wird die Temperatur auf 15 Grad angehoben, schließlich führen da die Kinder ihr Singspiel auf. Sie sollen nicht allzu sehr frieren. Zudem werden während des Gottesdienstes die Bankheizungen, die in den vorderen Reihen

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