Schorndorf

Klimaentscheid-Gruppe sucht 630 Schorndorfer für eine Klimawette

Klimawette
Dörte Schnitzer und Wilhelm Pesch von der Klimaentscheid-Gruppe Schorndorf: Eigene Hühner als Beitrag für den Klimaschutz. © Gaby Schneider

Wetten, dass es zu schaffen ist, bis zur nächsten Weltklimakonferenz im November in Glasgow mindestens eine Million Menschen zu bewegen, die globale Verantwortung für besseren Klimaschutz nicht nur zu fordern, sondern glaubhaft und solidarisch mit dem eigenen Tun zu verbinden – und gemeinsam eine Million Tonnen CO2 einzusparen? Gut 4000 Menschen sind deutschlandweit schon dabei – darunter Dörte Schnitzer und Wilhelm Pesch von der Klimaentscheid-Gruppe Schorndorf. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, müssten 1,5 Prozent der Bevölkerung mitmachen – nach Wilhelm Peschs Rechnung also 630 Schorndorfer, die bereit sind, bis November jeweils eine Tonne Kohlendioxid einzusparen.

Umstieg aufs Fahrrad oder Wechsel zur Öko-Bank

Möglich ist das mit einer 25-Euro-Spende, für die der Dessauer Verein „3 fürs Klima“, der die Klimawette initiiert hat, Projekte im globalen Süden unterstützt, der bekanntermaßen besonders unter der Klimakrise, unter Dürren und Armut zu leiden hat. Noch wichtiger als Wetteinsatz aber sind ganz konkrete CO2-Sparmaßnahmen. Und Möglichkeiten gibt es genug: Dörte Schnitzer und Wilhelm Pesch etwa sind aufs Carsharing umgestiegen und viel mit dem Fahrrad unterwegs. Sie ernähren sich vegetarisch und sind mit ihren Geldgeschäften zu einer ökologischen Bank gewechselt. Pesch hat obendrein zu Hause noch in der Dusche eine Sparbrause eingebaut, die nicht nur pro Person 80 Euro Kosten einsparen soll, sondern auch noch 150 Kilogramm CO2. Und Dörte Schnitzer kauft Bioprodukte und im Unverpackt-Laden ein – und tut das alles gern: „Es soll ja Spaß machen, eine schöne Zukunft zu kreieren.“

Wie groß ist mein CO2-Fußabdruck?

Weitere CO2-Spartipps gibt es auf der Internetseite www.dieklimawette.de. Um zu wissen, wo man steht, lässt sich dort auch die Größe des eigenen CO2-Fußabdrucks ermitteln. Fünf Mitglieder der Schorndorfer Klimaentscheid-Gruppe machen bei der Klimawette aktuell mit – und laden andere ein, sich auf der Internetseite anzumelden: Schulen sind angefragt, die Stadt Schorndorf will bei Vereinen für das Projekt werben, Unternehmen können sich einbringen. Schön wär’s, sagen Dörte Schnitzer und Wilhelm Pesch, wenn sich auch OB Matthias Klopfer und seine Bürgermeister-Kollegen zum Mitmachen entscheiden könnten. In Backnang ist der neue OB Maximilian Friedrich als Wettpate schon dabei.

Ehrgeiziges Ziel: Maximal 1,5 Grad Temperaturerhöhung

Schließlich geht’s um ein ehrgeiziges Ziel – und die Zeit drängt: Die nächste Weltklimakonferenz in Glasgow ist schon in wenigen Monaten. Und sie ist für die Initiatoren der Klimawette die letzte Chance, die Welt noch auf den richtigen Weg zu bringen und mit maximal 1,5 Grad Temperaturerhöhung die Klimakrise einzudämmen.

Wetten, dass es zu schaffen ist, bis zur nächsten Weltklimakonferenz im November in Glasgow mindestens eine Million Menschen zu bewegen, die globale Verantwortung für besseren Klimaschutz nicht nur zu fordern, sondern glaubhaft und solidarisch mit dem eigenen Tun zu verbinden – und gemeinsam eine Million Tonnen CO2 einzusparen? Gut 4000 Menschen sind deutschlandweit schon dabei – darunter Dörte Schnitzer und Wilhelm Pesch von der Klimaentscheid-Gruppe Schorndorf. Um das ehrgeizige Ziel zu

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