Schorndorf

Krämermarkt in Schorndorf findet auch bei Alarmstufe statt

Kraemermarktschocorona
Auch im November 2020 konnte der Krämermarkt in Schorndorf stattfinden. © Gaby Schneider

Die Corona-Verordnungslage ist so komplex, dass auch die Verantwortlichen bei der Stadt Schorndorf sehr weit ausholen müssen und leicht ins Schwimmen kommen bei der Frage: Was ist, wenn die pandemische Alarmstufe in Baden-Württemberg kommt – kann dann der Krämermarkt am kommenden Mittwoch, 17. November (8 bis 18 Uhr), noch stattfinden, und wenn ja, warum? Nach kurzer Rücksprache mit dem Ordnungsamt dann aber die klare Antwort von Lars Scheel, dem Betriebsleiter des Eigenbetriebs Tourismus und Stadtmarketing.

„Ich kann natürlich nicht in die Zukunft blicken“, schränkt Scheel ein. Und die Corona-Lage entwickle sich ja derzeit extrem dynamisch. Aber, Stand jetzt, könne und werde der Markt stattfinden, auch wenn vorher die Alarmstufe in Kraft tritt. Die Regeln lassen das zu, erklärt er, weil das Angebot dort ausschließlich der Grundversorgung, dem „Warenverkauf an Endverbraucher“, dient, so die Formulierung in der Verordnung, und weil er sich im Freien abspielt. Deswegen ist er nicht tangiert von 3G- oder 2G-Vorschriften, die bei Warn- und Alarmstufe in Baden-Württemberg greifen. Wäre das so und müsste man Impf- oder Genesenenstatus von Marktbesuchern kontrollieren, wäre er nicht möglich, sagt Lars Scheel. „Wir können bei der großen Fläche keinen Zaun drumrum machen.“

Das heißt, jeder, unabhängig von seinem Impf- oder Genesenenstatus, kann am Mittwoch den Krämermarkt besuchen. Wichtig nur: Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten und, wo das nicht geht, Maske tragen.

Wochenmarkt und Weihnachtsmarkt bei Alarmstufe?

Gleiches gilt auch in der Alarmstufe für den Wochenmarkt, auch er kann weiter stattfinden. Er fällt allerdings ohnehin noch mal in eine ganz andere Kategorie, weil dort Lebensmittel angeboten werden, er damit eine hohe Bedeutung für die Grundversorgung hat und gleichgestellt ist mit Supermärkten, wie Lars Scheel erklärt.

Und wiederum ein anderer Fall ist der Weihnachtsmarkt. Für Weihnachtsmärkte gibt es eine eigene Verordnung. Ob und wie er in diesem Jahr stattfinden wird, will die Stadt Schorndorf in einem Pressegespräch an diesem Freitagvormittag bekanntgeben. Wir werden zeitnah berichten.

Krämermarkt von 8 bis 18 Uhr

Der Krämermarkt beginnt um 8 und endet um 18 Uhr. Er erstreckt sich über folgende Fläche: In der Johann-Philipp-Palm-Straße ab Einmündung Archivstraße, in der Gottlieb-Daimler-Straße ab der Einmündung Kirchgasse sowie auf dem gesamten Marktplatz. Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer zu beachten, dass am Markttag die gesamte Krämermarktfläche von 5 bis 21 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt ist. Auch eine Warenanlieferung zu den Geschäften kann an diesem Tag nicht erfolgen. Um Beachtung der zusätzlich aufgestellten Verkehrszeichen wird gebeten. Eine Ein-/Ausfahrt während des Krämermarktes zum Bereich „Im Sack“ ist nicht möglich.

Die Corona-Verordnungslage ist so komplex, dass auch die Verantwortlichen bei der Stadt Schorndorf sehr weit ausholen müssen und leicht ins Schwimmen kommen bei der Frage: Was ist, wenn die pandemische Alarmstufe in Baden-Württemberg kommt – kann dann der Krämermarkt am kommenden Mittwoch, 17. November (8 bis 18 Uhr), noch stattfinden, und wenn ja, warum? Nach kurzer Rücksprache mit dem Ordnungsamt dann aber die klare Antwort von Lars Scheel, dem Betriebsleiter des Eigenbetriebs Tourismus

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