Schorndorf

Krippenweg in der Schornbacher Kirche: Mit Maria und Josef von Station zu Station

krippenweg
Seit Jahren sind Elfie Honner und Claudia Siegle (von links) von biblischen Erzählfiguren begeistert. Jetzt haben sie aus ihrem eigenen Bestand und Leihgaben aus dem Ort einen Krippenweg in der Schornbacher Kirche gestaltet. © Büttner

Es hat doch auch was Gutes, dass dieser Advent coronabedingt weniger ereignisreich ist: Sonst wäre wohl wieder nichts aus Elfie Honners und Claudia Siegles Idee geworden, einen Krippenweg in der Maria-Barbara-Katharina-Kirche in Schornbach aufzubauen – mit biblischen Erzählfiguren, die die beiden seit fast 20 Jahren aus Draht und Wolle fertigen, mit Weichschaum für den Kopf und Bleifüßen für den stabilen Stand.

Große und kleine Hirten, den Engel der Verkündigung, Schäfchen, Ochs’ und Esel – und natürlich Maria, Josef und das Jesuskind. Vor zehn Jahren sind noch drei gefilzte Kamele dazugekommen. Ein aufwendiges Unterfangen: Zwei Samstage Arbeit haben die beiden Schwestern bestimmt investiert. Doch die Lasttiere passen ganz wunderbar zum Krippenweg, der noch bis Weihnachten und wohl bis zum Ende der Ferien in der Maria-Barbara-Katharina-Kirche in Schorbach zu bestaunen ist. Auch dank der vielen Leihgaben, die nach einem Aufruf dazugekommen sind.

Zu jeder Station ein passender Text

An Sonntagen ist die Kirche von 13.30 bis 16.30 Uhr geöffnet – damit immer fünf Besucher die Weihnachtsgeschichte von Station zu Station erleben können. Am ersten Advent waren Maria und Josef auf einem Marktplatz zu entdecken, am zweiten Advent in der Herberge, am dritten Advent im Stall. Außerdem gibt es ein Hirtenfeld mit dem Verkündigungsengel und im Hintergrund warten schon Caspar, Melchior und Balthasar. Zu jeder Station gibt es ein laminiertes Textblatt, das regelmäßig desinfiziert wird. Und es waren auch nicht nur die beiden Schwestern fleißig: Ihre Männer haben kräftig mitgeholfen, den Stall und die Herberge gebaut.

Elfie Honner, die als Erzieherin arbeitet und ihre Figuren immer wieder im Kindergarten einsetzt, schätzt sie vor allem deshalb, weil sie „universell einsetzbar sind für jede biblische Geschichte“. Sie sind beweglich und – auch wenn sie keine Gesichter haben – ausdrucksstark. Dass es keine Spielfiguren sind, das verstehen selbst kleine Kinder sofort. In der Kirche weisen Schilder darauf hin, dass die Figuren nicht berührt werden dürfen. Doch sie sollen einladen zur Besinnung, zur inneren Einkehr, dem Gespräch mit Gott – und zum Staunen. Ein Angebot, das Großeltern mit ihren Enkeln gerne annehmen. Und für die kleinen Besucher, für die dieser Advent ja auch seltsam ereignislos bleibt, gibt es obendrein Geschichten zum Mitnehmen, Sterne zum Basteln und ein Adventslicht.

Es hat doch auch was Gutes, dass dieser Advent coronabedingt weniger ereignisreich ist: Sonst wäre wohl wieder nichts aus Elfie Honners und Claudia Siegles Idee geworden, einen Krippenweg in der Maria-Barbara-Katharina-Kirche in Schornbach aufzubauen – mit biblischen Erzählfiguren, die die beiden seit fast 20 Jahren aus Draht und Wolle fertigen, mit Weichschaum für den Kopf und Bleifüßen für den stabilen Stand.

Große und kleine Hirten, den Engel der Verkündigung, Schäfchen, Ochs’ und

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