Schorndorf

„Kultur am See“ in Schorndorf: So war der Auftakt mit "September"

Kultur am See
Die Band „September“ spielte zum Auftakt von „Kultur am See“ am Ziegeleiseebad. © Benjamin Büttner

Beim Einlass am frühen Abend war der Himmel noch verhangen. Die Sonne schien als trüber Dotter kraftlos hinter den Wolken versteckt. Hatte dann aber ein Einsehen. Denn mit ihrem einladend sommerlichen, rhythmischen Latin-Groove schaffte es die Band „September“ indes, je länger der Abend dauerte, das Gewölk zu vertreiben. Und so genossen dann unter einer scharfen Mondsichel über einem rötlich schimmernden Sonnenuntergang gut 250 Besucher das Auftaktkonzert von „Kultur am See“.

"Der beste Start, den wir jemals gehabt haben"

„Das ist der beste Start, den wir jemals gehabt haben“, freute sich denn auch Programmorganisator Jürgen Dobler nach der zweijährigen Zwangspause des in der Region weithin beliebten Events während der Badesaison. „Es waren beim ersten Mal noch nie so viele Leute dabei!“ Und das, obwohl wegen der doch eher klammen Temperaturen an diesem Tag so gut wie kein Badebetrieb zu verzeichnen war.

Ein polyrhythmischer Zauber-Klangteppich

Dobler führt den guten Besuch vor allem auf das eröffnende Latin-Jazz-Quintett zurück. „Das ist ein Publikum, das wegen ‘September’ gekommen ist. Ich war stolz, dass die hier auftreten wollten. Die sind schon ‘ne Nummer!“ Und es war einmal mehr diese lässige Intensität, mit der die Band um den Keyboarder Andreas Spätgens bestens zu grooven und bannen verstand. Ein polyrhythmischer Zauber-Klangteppich mit Andreas Pastorek an den Percussions, Horst Künzl am Schlagzeug und Ulli Eckardt am Bass, darüber Andi Mürdter mit seinen ekstatisch verzehrenden Saxofon-Linien. Bestechend genug, sich mit oder ohne einen Drink den Ziegeleisee als die Karibik schönzusehen.

Für jüngeres Publikum diesmal zwei DJs

„Wir waren aufgeregt, weil wir zwei Jahre gar nichts mehr machen konnten“, gestehen Jörg Bay und Oliver Mack vom von den Stadtwerken geführten Bäderbetrieb als Veranstalter der Reihe. „Wir freuen uns darauf, einen tollen Sommer zu haben. Die Leute sind wieder motiviert.“ Und so soll es bis zum 9. September fast jeden Freitag mit den unterschiedlichsten Bands „Kultur am See“ geben. Darunter diesmal auch zwei DJs, „interessant für ein jüngeres Publikum“, so hofft Oliver Mack. „Das wird bestimmt spannend.“

"Schön, dass es wieder losgeht"

Gute Stimmung also beim Auftaktkonzert. „Es ist ein Start ins neue, coronafreie Leben mit neuer Bewegungsfreiheit“, riskiert Jürgen Dobler zu sagen. Und die hat sich auch Schorndorfs neuer OB Bernd Hornikel nicht entgehen lassen wollen. Er war mit Familie da und erlebte, was er „die Stärke Schorndorfs“ nannte: „die Vielfalt der Kulturszene“. Er freute sich, „dass die Menschen wieder zuhören und applaudieren können. Schön, dass es wieder losgeht!“

Beim Einlass am frühen Abend war der Himmel noch verhangen. Die Sonne schien als trüber Dotter kraftlos hinter den Wolken versteckt. Hatte dann aber ein Einsehen. Denn mit ihrem einladend sommerlichen, rhythmischen Latin-Groove schaffte es die Band „September“ indes, je länger der Abend dauerte, das Gewölk zu vertreiben. Und so genossen dann unter einer scharfen Mondsichel über einem rötlich schimmernden Sonnenuntergang gut 250 Besucher das Auftaktkonzert von „Kultur am

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