Schorndorf

Kunstnacht: So präsentiert sich Schorndorfs Kunstszene im gesamten Stadtgebiet

Kunstnacht
Schorndorfer Kunstnacht. Auf dem Bild: Im neuen Garten-Atelier von Renate Busse aus dem Jahr 2019 (Archivfoto): © Alexandra Palmizi

Die vielfältige Kunstszene Schorndorfs kann sich nach der zweijährigen Pandemie-Pause endlich wieder präsentieren: Und zwar am Samstag, 17. September, von 18 Uhr bis 1 Uhr im gesamten Stadtgebiet. Die rund 60 Stationen beinhalten zahlreiche Künstlerateliers und Kunstgalerien sowie Geschäfte, Büro, Cafés und kulturelle Einrichtungen.

Längst ist die Kunstnacht zu einem Abend der Begegnungen geworden: Man trifft sich, kommt mit den Künstlern ins Gespräch und tauscht sich aus. Führungen, Lesungen, Performances, Tanz und Livemusik und kulinarische Köstlichkeiten runden den Abend zum vollen Kunstgenuss ab. Ab 18 Uhr fahren zwei Shuttle-Busse, mit denen alle Stationen der Kunstnacht erreicht werden können.

Die Eröffnung des Kunstspektakels findet um 18 Uhr in der Q-Galerie für Kunst Schorndorf statt. Andrea März vom Kulturforum Schorndorf spricht ein Grußwort. Die Q-Galerie für Kunst wird an diesem Abend zu einer Ruheoase, in der man entspannt im Sitzsack einen Cocktail genießen und die Ausstellung „Meeting in Paper“ der Künstler Hartmut Renner und Barbara Lörz auf sich wirken lassen kann, die ebenfalls an diesem Tag – und zwar schon um 17 Uhr – eröffnet wird. Um 18.30, 20 und 22 Uhr finden jeweils Kurzführungen mit Thomas Milz statt.

Kunst in der Innenstadt

Auf dem Oberen Marktplatz kann die verhüllte Skulptur „Fortschnittschritt“ von Hüseyin Altin betrachtet werden. Sie wird verhüllt und verschwindet damit für eine Zeit lang - um sie so wieder ins Bewusstsein zu rufen. Um 21 Uhr beginnt bei der Skulptur „Swan Song“ von David Lee Thompson (Karlsplatz) ein Skulpturenrundgang bei Nacht, geführt von Kirsten Katz.

In der Hetzelgasse präsentiert Ute Retter im Atelier FreiStil Bilder im Kleinformat und im "Rahmen & Bilder"-Lädle gibt es Rahmenkunst und Künstlervielfalt. In der Gottlieb-Daimler-Straße bei Feuer und Flamme zeigt Regine Richter ihre Arbeiten. Die Sonderausstellung und dazugehörige Erlebnisführung „Mammut, Römer, Kelten & Co“ lädt im Stadtmuseum zu Begegnungen am Limes ein.

Erinnerungen an den Kunstschaffenden, Pädagogen, Kommunalpolitiker Frieder Stöckle werden in der Stadtkirche mit Texten, Musik und Film erlebbar gemacht. Die Fotoausstellung „Schorndorfer Ecken. Fotografien unserer Heimat“ im Jakob Concept Store zeigt Blicke auf Stadt und Umgebung. Das Atelier 3S in der Höllgasse präsentiert Skulpturen, Lampen und Feuerschalen, begleitet von Livemusik. In der Forscherfabrik kann man die Geschichte der Eisenmöbelfabrik Arnold entdecken.

Kunst am Stadtrand

Im Garten-Atelier von Renate Busse sind neue Arbeiten der Künstlerin zu sehen, außerdem stellt Christiane Steiner dort ihre Keramiken aus. Gleichzeitig bringt Captain Kobro Kunst und Garten zum Klingen. In der Tankstelle von Norbert Luhr in der Gmünder Straße präsentieren Wolfgang Schmuck und Vesna Meinicke Bilder, Collagen und Lampen. Hartmut Ohmenhäuser zeigt in der Praxis Gommers in der Friedensstraße unter anderem Zeichnungen und Collagen.

Lydia Feulner-Bärtele zeigt und malt live im Atelier Risslerin 18a Tuschebilder in allen Formaten zu experimentellen E-Gitarren-Klängen von Dietmar Bärtele. Im Atelier GaLa in der Grabenstraße geht es Gabi Langkau um die Darstellung von Bewegung. Auch in der Vorstadtstraße 61-67 ist in diesem Jahr wieder einiges geboten.

Im Atelier von Ebba Kaynak gibt es ihre Wächter zu sehen. Farbecht zeigen Rüdiger Penzkofer und Wolfgang Mücke Arbeiten auf Leinwand und Papier. Hierbei wird der ganze Raum einbezogen. Im KV67 präsentieren sich die neuen Künstlermitglieder des Kunstvereins.

Kunst im Hammerschlag

Unter dem Titel „How do we all get out of here?“ gibt es im Atelier Hardy Langer in diesem Jahr Malerei vom Atelierinhaber und Skulpturen von Gastkünstler Michael Schützenberger. Der Jahreskurs Kunst der VHS zeigt Arbeitsergebnisse aus dem letzten Kunstjahr, zudem gibt es Musik im Treppenhaus mit Luis Zirkelbach (Gitarre/Gesang). In der Gottlob-Bauknecht-Straße stellt die Kunstgalerie Bech neue Werke und Perspektiven italienischer Künstler vor.

Kunst im Schock-Areal

Im Gewerbepark in der Gmünder Straße öffnen Bertold Becker, Beate Walter und Steffen Schulze ihre Ateliers. Stefanie Etter zeigt in der Etter Art Academy ihre neuen Werke und bietet kostenlose Mitmach-Workshops an. Außerdem gibt es Livekunst mit Street-Art- und Graffiti-Künstler Sober und Stefanie Etter (Pouring mit Resin) und Cocktails und Knabbereien.

Des Weiteren stellen die Künstlerinnen und -künstler Bernard E. A. Czychi, Sylvia Friedt , Jens Grundschock, Karin Lutz, Marlies Spiekermann, Bruno Nagel, Annette Schock, Thitz und Katharina Trost (DADA) ihre Arbeiten aus. Bei der Grillstation und mit den neuen Weinen aus dem Weingut Beurer wird für das leibliche Wohl gesorgt. Im Innenhof spielt Robert Sakic akustischen Rock und Christian Gehring beziehungsweise Fabian Zahlecker rezitieren bedeutende historische Reden von Bonhoeffer über Nawalny bis Meir.

Kunst in Haubersbronn

Auch eine Fahrt zum Atelier 4 in Haubersbronn lohnt sich. Gez Zirkelbach, Andreas Heinrich Adler sowie Gastkünstler Karsten Kretschmer präsentieren ihre Bilder und es wird Wein vom Weingut Seybold mit Livemusik von Luis Zirkelbach angeboten.

Kunst im Röhm

In der Alten Lederfabrik Röhm öffnen Künstler ihre Ateliers und Gastkünstler präsentieren sich. Die Schorndorfer Weiber bewirten bei Livemusik und Kerzenschein in der Wasserwerkstatt und die Röhm-Bar ist wieder mit leckeren Drinks dabei.

Voraböffnung während der Kunstnacht

Auf Einladung des Kulturforums zeigt Martin Stiefel mit Harald Rettich und Polle Pollreiß um 20 und 21 Uhr in der ehemaligen Falzerei des Röhm-Areals im Rahmen des Festivals der Kulturen der Region Stuttgart seine Live-Installation „Vier zappelnde Waschmaschinen“. Diese hängen an Stahlfedern von der Decke und veranstalten im Schleudergang ein infernalisches Schauspiel.

Die vielfältige Kunstszene Schorndorfs kann sich nach der zweijährigen Pandemie-Pause endlich wieder präsentieren: Und zwar am Samstag, 17. September, von 18 Uhr bis 1 Uhr im gesamten Stadtgebiet. Die rund 60 Stationen beinhalten zahlreiche Künstlerateliers und Kunstgalerien sowie Geschäfte, Büro, Cafés und kulturelle Einrichtungen.

Längst ist die Kunstnacht zu einem Abend der Begegnungen geworden: Man trifft sich, kommt mit den Künstlern ins Gespräch und tauscht sich aus. Führungen,

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