Schorndorf

Markthalle am alten Güterbahnhof in Schorndorf: Heinz Lochmann gibt Bauantrag ab

MarkthalleLochmann
Architektin Christine Spetzler und Lara Lochmann (rechts) vor den Güterbahnhof. © Gaby Schneider

Noch werden im alten Güterbahnhof Kunst, antike Möbel und alte Schallplatten verkauft, doch die Tage der Zwischennutzung sind gezählt. An diesem Montag gibt Kinobetreiber Heinz Lochmann das Baugesuch für die neue Markthalle auf dem Areal des alten Güterbahnhofs ab.

2020 war das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs für die Markthalle vorgestellt worden. Auf den Plätzen eins und zwei landeten die Stammler-Architekten und die Reichel-Schlaier-Architekten aus Stuttgart. Damals war noch nicht klar, welcher Entwurfe zum Tragen kommt, inzwischen steht fest, welches Architekturbüro das Projekt umsetzen wird: „Wir haben uns für den Entwurf von Reichel-Schlaier-Architekten entschieden“, sagt Lara Lochmann, die das Markthallen-Projekt steuert und später den Betrieb der Markthalle managen wird. Dieser Entwurf sei inzwischen noch optimiert worden.

Büros und Mietwohnungen

Das Gebäude mit den vier markanten turmartigen Erhöhungen wird mehr als 100 Meter lang. Über einen offenen Eingangsbereich gelangt man in die Markthalle mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern. Für die Stände in der Markthalle gebe es bereits Interessenten. „Wir sind im Austausch mit einigen Feinkostläden“, sagt Lara Lochmann. Auch auf Rocco Capurso, der in Schorndorf den Marktkauf und in Endersbach den Remstalmarkt Mack betreibt, wolle man noch zugehen.

Eine Tiefgarage mit 58 Parkplätzen

Über der Markthalle entstehen Büros und Praxen, die noch flexibel gestaltet werden können, und außerdem acht Mietwohnungen. Die meisten Wohnungen mit zwei oder drei Zimmern und einer Wohnfläche von 65 bis 85 Quadratmetern. Alle Wohnungen, so Architektin Christine Spetzler, bekommen in beide Richtungen Schallschutzfenster. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit 58 Parkplätzen geplant. Rund zehn weitere Plätze sollen oberirdisch angelegt werden.

Planung und Bau waren aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Doch nun wird’s konkret. Mit dem Bau soll Anfang 2024 begonnen werden, die Fertigstellung ist auf Ende 2025 geplant.

Noch werden im alten Güterbahnhof Kunst, antike Möbel und alte Schallplatten verkauft, doch die Tage der Zwischennutzung sind gezählt. An diesem Montag gibt Kinobetreiber Heinz Lochmann das Baugesuch für die neue Markthalle auf dem Areal des alten Güterbahnhofs ab.

2020 war das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs für die Markthalle vorgestellt worden. Auf den Plätzen eins und zwei landeten die Stammler-Architekten und die Reichel-Schlaier-Architekten aus Stuttgart. Damals war noch

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