Schorndorf

Mehr Security beim Winterbacher Zeltspektakel

Biergarten
Vor dem Konzert, im Biergarten. © Buettner / ZVW

Winterbach. Dem Sicherheitsgefühl des Publikums zuliebe, und weil man gleichziehen will mit anderen Festivals: Auch beim Winterbacher Zeltspektakel wird es mehr Security geben.

Die Kulturinitiative Rock bittet die Besucher, dass sie rechtzeitig zum Konzert kommen. Die Kontrollen werden doppelte sein. Schon vor dem Biergarten werfen Security-Menschen Blicke auf das, was aufs Gelände mitgebracht wird. Erst recht aber wird der Einlass strenger sein fürs Zelt. Alles was nicht unbedingt gebraucht wird, soll denn auch im Auto gelassen werden. Das sind so Sachen wie Taschen, Rucksäcke, Schirme insbesondere, aber auch Gläser und PET-Flaschen, die undefinierbare Flüssigkeiten enthalten können. Profi-Fotoausrüstungen sowie Videokameras, Tablets und Selfiesticks sind selbstverständlich auch nicht erlaubt. All das könne auch nicht vor oder auf dem Gelände deponiert werden.

Anschlag in Manchester müsse Warnung sein

Die Polizei sei es nicht, die auf den Veranstalter zugekommen ist. Christoph Goldschmidt, der für die Kulturini die Presse betreut, verweist auf die verschärfte Praxis bei anderen Festivals. Zudem: Der Anschlag in Manchester auf eine friedliche Festmenge müsse nun mal eine Warnung sein. Die Kulturini hat wegen der schärferen Kontrollen auch den Einlass nach vorne verlegt. Jeweils um eine halbe Stunde. Das Thema Sicherheit kam in Winterbach erstmals auf, als die ach so harten Rocker von Kansas absagten. Ihnen reichte schon eine leichte Reisewarnung des US-Außenministeriums. Und das von Texanern, die man als ganz andere Kerle kennt – im Western.

Das Zeltspektakel beginnt am Dienstag, 18. Juli, mit Amy MacDonald. www.zeltspektakel.com