Schorndorf

Nach Corona-Fällen:  15 Senioren im Schorndorfer Marienstift sind wieder gesund

Marienstift
Die Zieglerschen sind Träger des Marienstifts (Bild) und des Karlsstifts © Gabriel Habermann

Große Erleichterung im Marienstift: Dort waren Ende November 15 Bewohner und fünf Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert. Nun liegen keine Infektionen mehr vor, erneute Tests lieferten nur noch negative Ergebnisse. Den Bewohnern und den Mitarbeitern geht es gut: „Die Leute sind auf ihren Wohngruppen“, sagt Nicola Philipp, Sprecherin des Trägers „Die Zieglerschen“. Die Bewohner, die infiziert waren und wieder genesen sind, waren zwischen 75 und 86 Jahre alt. Inzwischen essen sie unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder gemeinsam in ihrer Wohngruppe. Die Tische sind so aufgestellt, dass der Abstand gewährleistet ist. Auch die Mitarbeiter seien wieder im Einsatz. „Wir sind sehr dankbar“, sagt Nicola Philipp.

Tatsächlich hatten die Prognosen zunächst bedrohlich ausgesehen. Wie berichtet, waren auf einem Wohnbereich im Evangelischen Marienstift, das zum diakonischen Träger „Die Zieglerschen“ gehört, 15 Bewohner und fünf Mitarbeitende mit dem Corona-Virus Sars-CoV-2 infiziert. Der Träger hatte nach den ersten Positivtestungen unverzüglich ein Besuchsverbot für das Seniorenzentrum erlassen, den Wohnbereich vorsorglich isoliert und die übrigen Bewohner und Mitarbeitenden getestet. Eine riesige Belastung war das für alle Beteiligten. Entsprechend glücklich ist Einrichtungsleiterin Kristina Bachofer-Zeiser über den guten Ausgang: „Wir sind sehr froh, dass die Maßnahmen, die wir umgehend ergriffen hatten, den Übersprung des Virus auf den Rest des Hauses verhindert haben und unsere weiteren Maßnahmen und das hohe Engagement aller hier im Haus dafür gesorgt hat, dass wir heute nur negative Testergebnisse hatten“, sagt sie.

Auch Besuch ist wieder möglich

Obwohl von Normalität noch keine Rede sein kann, sind Besuche im Evangelischen Marienstift wieder möglich. Die engsten Kontaktpersonen dürfen in definierten Zeitfenstern und ausgerüstet mit eigenen FFP2-Masken und Schutzkitteln ihre Angehörigen besuchen. „Der Rems-Murr-Kreis steht kurz davor, zum Corona Hot Spot zu werden, sobald der Inzidenzwert an drei Tagen hintereinander auf über 200 steigt. Heute liegt er den zweiten Tag bei mehr als 200“, sagt Regionalleiter Jens Eckstein. Daher seien alle weiterhin äußerst sensibilisiert und vorsichtig.

Dass das Corona-Virus die Mitarbeiter extren belastet, weiß auch Geschäftsführer Sebastian Köbbert. „Wir wollen uns an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Mitarbeitern für ihr hohes Engagement bedanken, das jeder einzelne jeden Tag eingebracht hat und weiter einbringt.“ Die Mitarbeiter seien es, die trotz des Coronavirus die Versorgung der Bewohner aufrechterhalten haben, Trost spendeten, aktivierten und motivierten. „Ein weiteres Mal sind sie die wahren Helden der Pandemie“, sagt der Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Altenhilfe. Ausdrücklich dankte er auch den Angehörigen, die die Situation gut mitgetragen hätten und Diakon Guntram Rixecker vom Evangelischen Kirchenbezirk Schorndorf, der die Bewohner wöchentlich mit geistlichen Impulsen versorgt. „Ich bin dankbar für all die Unterstützung, die wir erfahren durften“, betont Regionalleiter Eckstein. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt sei unterstützend und sehr gut gewesen.

Auch eine Mitarbeiterin im Karlsstift hatte sich mir dem Virus infiziert und musste in Quarantäne gehen. In der Folge waren alle Bewohner im Karlsstift getestet worden, weitere Infektionen hatten sich nach Angaben von Nicola Philipp aber nicht herausgestellt.

Das Evangelische Marienstift Schorndorf gehört ebenso wie das Karlsstift zur Altenhilfe der Zieglerschen, die an mehr als 25 Standorten in Baden-Württemberg stationäre und ambulante Pflegeangebote betreibt. Mehr als 4400 Seniorinnen und Senioren werden pro Jahr von rund 1500 Mitarbeitenden und etwa 1000 Ehrenamtlichen betreut.

Große Erleichterung im Marienstift: Dort waren Ende November 15 Bewohner und fünf Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert. Nun liegen keine Infektionen mehr vor, erneute Tests lieferten nur noch negative Ergebnisse. Den Bewohnern und den Mitarbeitern geht es gut: „Die Leute sind auf ihren Wohngruppen“, sagt Nicola Philipp, Sprecherin des Trägers „Die Zieglerschen“. Die Bewohner, die infiziert waren und wieder genesen sind, waren zwischen 75 und 86 Jahre alt. Inzwischen essen sie unter

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