Schorndorf

Nach der Holzernte im Schorndorfer Stadtwald: Was geschieht mit den hochwertigen Stämmen?

Holzernte
Hochwertige Stämme auf dem Submissionsplatz bei Eselshalden – auch aus dem Stadtwald. © Benjamin Büttner

Die Fichtenstämme aus der Holzernte im Schorndorfer Stadtwald gehen an Baumärkte und die Buchenstämme in den Export, die besten Hölzer aber werden an die Meistbietenden versteigert: In der Submission, wie das schriftliche Meistgebotsverfahren in Fachkreisen heißt, wird versucht, das bestmögliche Ergebnis für private und kommunale Waldbesitzer herauszuholen.

Und das ist auch dieses Mal offenbar wieder gelungen: Bei Holzverkaufsstellenleiter Frank Hofmann, der für die Holzverkaufsgemeinschaft den Verkauf für den Rems-Murr-Kreis organisiert, gingen bis Anfang März Angebote von 47 Bietern ein – im vergangenen Jahr waren’s 37. Für hochwertige Eichenstämme gab es vor allem Interesse aus Frankreich – für die Weinfassproduktion. Kaufgebote kamen aber auch aus Österreich, der Schweiz und von deutschen (Sägewerk)-Kunden.

40 Douglasien aus dem Stadtwald

Bei der Hälfte der Stämme, die auf dem Submissionsplatz bei Eselshalden zum Abtransport bereit liegen, handelt es sich um Eichenholz. Begehrt sind aber auch Douglasien-, Fichten-, Tannen- und Lärchenstämme. Aus dem Schorndorfer Stadt- und Privatwald wurden etwa 40 Douglasien zum Verkauf angeboten; alle Stämme haben einen Durchmesser von mindestens einem Meter. Der Festmeterpreis bewegt sich dabei nach Auskunft von Frank Hofmann zwischen 125 und 330 Euro pro Kubikmeter. Die Gebotsangebote variieren dabei offenbar erheblich.

Eichenstämme für bis zu 6000 Euro

Für Waldbesitzer ist die Submission „eine gute Möglichkeit, hochwertiges Holz einem großen Interessenkreis zu präsentieren“, sagt Hofmann und berichtet, dass Eichenstämme in der Spitze sogar bis zu 6000 Euro einbringen können.

Die Stadt Schorndorf rechnet aus dem Verkauf der Holzernte mit Einnahmen von an die 200.000 Euro – und mit Aufwendungen in Höhe von 76.000 Euro sowie mit 16.000 Euro für die Wiederherstellung von 6500 laufenden Waldwege-Metern. Zur nachhaltigen Waldwirtschaft gehört, dass im Stadtwald künftig statt kleinflächiger Fichtenmonokulturen wärmeliebende Baumarten wie Esskastanien oder Tannen gepflanzt werden. Gleichzeitig soll die Naturverjüngung von heimischen Baumarten wie der Eiche gefördert werden.

Die Fichtenstämme aus der Holzernte im Schorndorfer Stadtwald gehen an Baumärkte und die Buchenstämme in den Export, die besten Hölzer aber werden an die Meistbietenden versteigert: In der Submission, wie das schriftliche Meistgebotsverfahren in Fachkreisen heißt, wird versucht, das bestmögliche Ergebnis für private und kommunale Waldbesitzer herauszuholen.

Und das ist auch dieses Mal offenbar wieder gelungen: Bei Holzverkaufsstellenleiter Frank Hofmann, der für die

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