Schorndorf

Neubaugebiet in Schorndorf: Am Stadtrand gibt es noch freie Bauplätze

oberestraßenaecker
Ein paar Einfamilienhäuser stehen schon im dritten Bauabschnitt in den „Oberen Straßenäckern“. Erster Bürgermeister Thorsten Englert und Fachbereichsleiter Herbert Schuck (links) machen sich vor Ort ein Bild der Situation. © Büttner

Am Stadtrand, in ruhiger Lage zwischen Streuobstwiesen und Schurwaldhängen, sind die „Oberen Straßenäcker“, für Ersten Bürgermeister Thorsten Englert „eins der Top-Baugebiete“, die Schorndorf zu bieten hat. Schon vor 25 Jahren, erinnert bei einem Vor-Ort-Termin Herbert Schuck, Fachbereichsleiter Infrastruktur, wurde mit den Planungen begonnen – damals freilich reichten sie noch bis an den Hegnauhof heran. Mittlerweile ist der dritte Bauabschnitt erreicht: Auf rund 43.000 Quadratmetern gibt es 76 Bauplätze. 23 davon sind städtisch – und mit der Auflage verbunden, klimaneutral zu bauen. Allein hier entstehen neun Einzelhäuser, sieben Doppelhaushälften, fünf Reihenhäuser und zwei Geschosswohnungsbauten. Eines dieser Zehn- bis Zwölffamilienhäuser baut die Stadtbau, um im Neubaugebiet Mietwohnungen anbieten zu können.

Von 24 Bauanträgen sind 17 genehmigt

Die ersten Einfamilienhäuser stehen schon etwas verloren auf der Wiese. Mit Beginn der Erschließungsarbeiten im Jahr 2021 sind bei der Stadt Schorndorf fürs Neubaugebiet „Obere Straßenäcker“ insgesamt 24 Bauanträge eingegangen. 17 sind genehmigt, sieben noch in Bearbeitung. Bauplätze sind in den „Oberen Straßenäckern“ noch zu haben. Ob am Ende tatsächlich alle Plätze bebaut werden, wird sich zeigen: Bürgermeister Englert jedenfalls ist angesichts der Energie- und Baustoffkrise, die schnell zur Finanzkrise werden kann, gespannt. Und ob heute ein Baugebiet mit fast ausschließlich Einfamilienhäusern vom Gemeinderat gebilligt werden würde, auch das bezweifelt Englert: Angesichts der drohenden Klimakatastrophe wird seiner Einschätzung nach ein Umdenken stattfinden. Früher war das anders: „Da hat man halt noch schwäbisch gedacht.“

Spielplatz an der Hegelstraße: Jetzt auch für kleinere Kinder geeignet

Weil in einem Neubaugebiet auch Familien mit kleineren Kindern einziehen werden, wurde der Spielplatz an der Hegelstraße vorsorglich aufgerüstet: Dort gibt es – neben der Seilbahn und dem Kletterparcours – ein Rutsch- und Klettergerät für die ganz Kleinen. Weil der angrenzende Feldweg im Zuge der Erschließungsarbeiten zur Baustraße und dementsprechend verbreitert wurde, gibt es dort jetzt sicherheitshalber ein Holzgeländer.

Außerdem haben die Stadtwerke und die Netze BW im Neubaugebiet insgesamt mehr als 700 Meter Rohrleitungen für die Versorgung der Baugrundstücke mit Wasser und Gas verlegt. Die Entwässerung, erklärt Fachbereichsleiter Herbert Schuck, funktioniert mit dem sogenannten Trennsystem. Soll heißen: Das anfallende Regenwasser wird direkt an umgrenzende Grünflächen oder in Bauläufe geleitet; Schmutzwasser hingegen wird separat gesammelt und kommt in die Kläranlage. Erwähnenswert ist für Bürgermeister Thorsten Englert nicht zuletzt, dass es im Neubaugebiet Glasfaseranschlüsse für schnelles Internet in jedem Haus gibt.

Und da mit dem Neubaugebiet auch der Verkehr in Richtung Gmünder Straße zunehmen wird, ist – wie zur Lutherstraße hin – an der Kreuzung Hegelstraße eine Ampelanlage geplant.

Am Stadtrand, in ruhiger Lage zwischen Streuobstwiesen und Schurwaldhängen, sind die „Oberen Straßenäcker“, für Ersten Bürgermeister Thorsten Englert „eins der Top-Baugebiete“, die Schorndorf zu bieten hat. Schon vor 25 Jahren, erinnert bei einem Vor-Ort-Termin Herbert Schuck, Fachbereichsleiter Infrastruktur, wurde mit den Planungen begonnen – damals freilich reichten sie noch bis an den Hegnauhof heran. Mittlerweile ist der dritte Bauabschnitt erreicht: Auf rund 43.000 Quadratmetern gibt

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