Schorndorf

Neue Möglichkeit zur Begegnung in Schorndorf: Café im lauschigen CVJM-Garten

Gartencafe
Sie freuen sich schon auf die Gäste im CVJM-Garten: Pfarrerin Dorothee Eisrich mit Susanne Mopils und Ute Ott (von links), die bis zum ersten Corona-Lockdown schon alle zwei Wochen mit ihrem Helferteam ein frisches Mittagessen im Martin-Luther-Haus angeboten haben. © Gabriel Habermann

Mehr als ein Jahr war Pause, jetzt endlich kann das „Mahlzeit“-Team der Stadtkirche wieder loslegen: Ein frisch gekochtes Mittagessen, das es bis zum Lockdown im Frühjahr 2020 alle zwei Wochen im Martin-Luther-Haus gab, können Susanne Mopils und Ute Ott zwar noch nicht anbieten. Dafür gibt es eine Alternative im Freien: Am Donnerstag, 24. Juni, laden die ehemalige Hauswirtschaftsleiterin des Karls- und Marienstifts und die Kirchengemeinderätin mit ihren Helferinnen und Helfern zum ersten Gartencafé in den CVJM-Garten an der Friedrich-Fischer-Straße ein – und damit zu Kaffee, Kuchen und alkoholfreien Getränken.

Eingeladen sind Jung und Alt

Gerade die Möglichkeit, sich donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr auch ohne Verabredung mit anderen Menschen zu treffen und Gemeinschaft zu erleben, findet Pfarrerin Dorothee Eisrich besonders reizvoll an der Idee, die Susanne Mopils und Ute Ott schon eine ganze Weile mit sich herumgetragen haben. Schon als sie noch alle zwei Wochen mit einer fast zwölfköpfigen Helfergruppe das beliebte Mittagessensangebot im Martin-Luther-Haus auf die Beine gestellt haben, wären sie bei schönem Wetter gerne in den lauschigen CVJM-Garten ausgewichen. Jetzt haben sie aus der Corona-Not eine Tugend gemacht: Weil die Ansteckungsgefahr in der Außengastronomie gering ist, können die Gäste ohne Test ins Gartencafé kommen und sich mit maximal zehn Personen aus drei Haushalten an einen Tisch setzen. 36 Plätze gibt es insgesamt. Ein barrierefreier Zugang zu den Toiletten ist ebenfalls vorhanden. Eingeladen sind Jung und Alt – und ausdrücklich auch Mütter und Väter mit ihren Kindern. Für sie gibt es Spielmöglichkeiten. Extra angeschafft wurden außerdem neue Gartentische und -stühle sowie große Sonnenschirme. Nur bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

Erlös fürs Martin-Luther-Haus

Das Gartencafé soll aber nicht nur ein Gegenpol für die lange Zeit der Lockdown-Isolation sein. Es dient letztendlich auch einem guten Zweck: Der Erlös kommt dem vor 90 Jahren eingeweihten und mittlerweile renovierungsbedürftigen Martin-Luther-Haus zugute: Die elektrischen Leitungen sind schon lange nicht mehr zeitgemäß und die Akustik im viel genutzten großen Saal lässt zu wünschen übrig. Eine neue Heizung musste bereits eingebaut werden. Insgesamt beziffern Pfarrerin Dorothee Eisrich und Kirchengemeinderätin Ute Ott die Kosten auf eine halbe Million Euro. Mit dem Mittagessensangebot hat das „Mahlzeit“-Team vorgelegt und einen vierstelligen Euro-Betrag für die Chordachstuhlsanierung der Stadtkirche erwirtschaftet, für die die Kirchengemeinde insgesamt 210 000 Euro aufbringen muss.

Ehrenamtliche sind gesucht

Doch ohne ehrenamtliche Hilfe geht’s auch beim Gartencafé nicht: Pro Donnerstagnachmittag braucht es vier Personen, die mit anpacken. Auch hier sind junge Leute ausdrücklich willkommen. Wer Interesse hat, kann sich im Pfarrbüro melden oder donnerstags direkt im Gartencafé. Und vielleicht, doch das ist noch Zukunftsmusik, kann’s auch eine Sommer-Mahlzeit im CVJM-Garten geben. Im Moment aber steht das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund: „Begegnung“, hat Pfarrerin Eisrich festgestellt, „ist ein Wert an sich.“

Mehr als ein Jahr war Pause, jetzt endlich kann das „Mahlzeit“-Team der Stadtkirche wieder loslegen: Ein frisch gekochtes Mittagessen, das es bis zum Lockdown im Frühjahr 2020 alle zwei Wochen im Martin-Luther-Haus gab, können Susanne Mopils und Ute Ott zwar noch nicht anbieten. Dafür gibt es eine Alternative im Freien: Am Donnerstag, 24. Juni, laden die ehemalige Hauswirtschaftsleiterin des Karls- und Marienstifts und die Kirchengemeinderätin mit ihren Helferinnen und Helfern zum ersten

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