Schorndorf

Nistmöglichkeit für den Wanderfalken in Schorndorf

Nistkasten Strommast
In schwindelerregender Höhe wird der Nistkasten angebracht. © privat

Kürzlich haben Mitarbeiter der Netze BW einen Wanderfalkenkasten auf einem Strommast in Schorndorf installiert. Aktive des Nabu Schorndorf und Umgebung haben einen selbst entworfenen Kasten aus Kompaktplatten zusammengebaut und Kontakt mit der Netze BW aufgenommen. Finanziert wurde er durch Spenden und Vereinsgeldern.

Vor zehn Jahren wurde an derselben Stelle schon einmal ein Wanderfalkenkasten angebracht. Die Stürme der vergangenen Jahre wurden ihm allerdings zum Verhängnis. Drei Mitarbeiter waren am Boden, der Kasten wurde mit einer motorisierten Seilwinde hochgezogen, vier Mitarbeiter sind am Mast hochgeklettert und haben den Kasten auf die noch vorhandene Halterung montiert.

Der Kasten wiegt etwa 90 Kilogramm, ist mit Kies ausgelegt und hat einen Vorbau, auf dem die Jungen ihre Flugübungen machen. Der alte Kasten wurde von einem Turmfalken bewohnt, aber ein Wanderfalke wurde rund um den Kasten gesichtet.

Der ursprüngliche Lebensraum sind Felsen oder Steinbrüche, aber auch Kirchtürme werden gerne angenommen. Der angebotene Kasten auf dem Strommast hoch oben wird ihm sicherlich gefallen. Das Anbringen von Nisthilfen ist eine gute Unterstützung zur Ansiedlung der Falken. Der Wanderfalke war 1971 der erste Vogel des Jahres; damals stand es für ihn fünf vor zwölf. Zwischenzeitlich gibt es in Deutschland wieder 600 Brutpaare.

Kürzlich haben Mitarbeiter der Netze BW einen Wanderfalkenkasten auf einem Strommast in Schorndorf installiert. Aktive des Nabu Schorndorf und Umgebung haben einen selbst entworfenen Kasten aus Kompaktplatten zusammengebaut und Kontakt mit der Netze BW aufgenommen. Finanziert wurde er durch Spenden und Vereinsgeldern.

Vor zehn Jahren wurde an derselben Stelle schon einmal ein Wanderfalkenkasten angebracht. Die Stürme der vergangenen Jahre wurden ihm allerdings zum Verhängnis. Drei

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