Schorndorf

PCR-Tests in Schorndorf: Wo es sie gibt und warum Apotheken sie selten anbieten

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Symbolfoto. © Adobestock/Igor Mojzes

Seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Das bedeutet, dass besonders Ungeimpfte wieder mehr Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Schnelltests reichen bei der Teilnahme am öffentlichen Leben nun häufig nicht mehr aus. Für einen Besuch im Restaurant, bei einer Veranstaltung oder im Kino sowie für Reisen brauchen sie nun einen Nachweis über einen negativen PCR-Test. Doch das Angebot hierfür ist in Schorndorf gar nicht so üppig.

Warum die PCR-Tests nicht wie die Schnelltests in fast allen Apotheken angeboten werden, erklärt Thorsten Leiter, Inhaber der Daimler- und der Uhland-Apotheke. „Ich überlege gerade noch, ob ich das mache“, sagt er. Es sei schwierig, einzuschätzen, wie viel Interesse an den PCR-Tests überhaupt bestehe. Es habe zwar in letzter Zeit einige Nachfragen gegeben, allerdings vermutet er, dass das auch mit den Herbstferien zu tun hatte, in denen einige vielleicht verreisen wollten. Ob viele ungeimpfte Menschen bereit wären, die teureren Tests auch für einen Restaurantbesuch zu bezahlen, sei fraglich. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine nachhaltige Nachfrage ist“, sagt Thorsten Leiter deshalb.

Kommt bald die Alarmstufe?

Die wäre aber nötig, um die Tests wirtschaftlich anzubieten, denn um sie durchzuführen, müsste Leiter nach eigenen Angaben auch eine neue Maschine kaufen, die mehrere Tausend Euro kostet. Dazu kommt: Die Gerätschaft ist momentan schwer verfügbar. „Und wenn die Tendenz so weitergeht, dann gilt bald die Alarmstufe“, prophezeit Leiter. Dann würde zum Beispiel beim Besuch von unter anderem öffentlichen Veranstaltungen, Kultureinrichtungen oder in der Gastronomie eine 2G-Regel gelten - was bedeuten würde, dass der Zutritt für Ungeimpfte auch mit einem PCR-Test nicht mehr erlaubt wäre.

Das erklärt also, warum die wirtschaftlicheren Schnelltests einfacher verfügbar sind als PCR-Tests. Aber wo können die Schorndorfer sie trotzdem durchführen lassen?

Hier können Termine gebucht werden

In Schorndorf gibt es laut der Website der Kassenärztlichen Vereinigung zwei Corona-Schwerpunktpraxen, einmal die Praxis Brügel und Hahn (Kinder) und die Gemeinschaftspraxis Fetzer. Corona-Schwerpunktpraxen sind Arztpraxen, die für Infektpatienten und Corona-Verdachtsfälle spezielle Sprechstunden vorhalten. Besteht ein Corona-Verdacht, gelten dort deutlich erweiterte Sicherheitsstandards und eine strikte Trennung von den übrigen Patienten der Praxis. Wer Symptome hat, kann sich also hier melden.

Termine in umliegenden Gemeinden

Sich gesund fühlende Selbstzahler können unter www.rems-murr-kreis.de/schnelltest bei der Terminsuche nach PCR-Test (Selbstzahler) filtern. Für Schorndorf erscheint hier nur die Gemeinschaftspraxis Fetzer, die aber beim Selbstversuch zumindest zwei Tage im Voraus noch Termine frei hat.

Wenn die Zeit drängt, gibt es aber auch einige Angebote in den umliegenden Gemeinden, zum Beispiel in der Urbacher Arztpraxis Doktor Conzelmann oder im Inocura-Testzentrum in Rudersberg. Das Rems-Murr-Klinikum Winnenden bietet ebenso PCR-Tests an, und auch im Waiblinger Bürgerzentrum sind bei der Suche noch viele Termine offen. Möglichkeiten gibt es also einige, im Vergleich zum Schnelltest-Angebot müssen für die PCR-Tests aber unter anderem weitere Wege in Kauf genommen werden.

Seit Mittwoch gilt in Baden-Württemberg die Corona-Warnstufe. Das bedeutet, dass besonders Ungeimpfte wieder mehr Einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Schnelltests reichen bei der Teilnahme am öffentlichen Leben nun häufig nicht mehr aus. Für einen Besuch im Restaurant, bei einer Veranstaltung oder im Kino sowie für Reisen brauchen sie nun einen Nachweis über einen negativen PCR-Test. Doch das Angebot hierfür ist in Schorndorf gar nicht so üppig.

Warum die PCR-Tests nicht wie die

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