Schorndorf

Personalmangel an den Kitas: Drohen auch in Schorndorf verkürzte Öffnungszeiten?

Kindergarten
Symbolfoto. © ZVW/Alexandra Palmizi

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Kindertagesstätten schwer zu kämpfen. Sei es beim Personal oder bei den Kindern: Corona-Infektionen, Maskenpflicht und strenge Auflagen erschweren den Arbeits- und Kita-Alltag. Doch nicht nur das Virus, auch der Personalmangel macht den Einrichtungen zu schaffen. Es wird immer schwerer, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Das Weinstädter Sozialamt teilte jüngst mit, dass es an den Kitas einen akuten und weitreichenden Personalmangel gibt. Daher könne es kurzfristig zu Einschränkungen bei der Betreuung kommen. Eltern müssten ihre Kinder dann wohl oder übel zeitweise selbst betreuen. Droht so ein Szenario auch in Schorndorf?

Genug Personal vorhanden: Keine verkürzten Öffnungszeiten geplant

„Generell schränken wir keine Öffnungszeiten ein, sofern die Personalausfälle einen regulären Betrieb zulassen“, sagt Markus Weiß, Fachbereichsleiter für die Kindertagesstätten. Sollte der reguläre Betrieb nicht mehr möglich sein, könne es auch in Schorndorf passieren, dass die Kitazeiten reduziert werden. „Aber nur an einzelnen Tagen“, so Weiß. Dies werde tagesaktuell und individuell entschieden. Vor einer generellen Einschränkung der Öffnungszeiten müssen Eltern also keine Angst haben.

Die Corona-Pandemie selbst habe aktuell nur bedingt Auswirkungen auf die Öffnungszeiten. „Es werden keine Statistiken geführt, welche Mitarbeiter oder Kinder aufgrund einer Corona-Infektion nicht da sind“, erklärt der Fachbereichsleiter. Schaut man sich die einzelnen Kitas und die dort auftretenden Corona-Fälle an, scheint die Lage aktuell aber recht entspannt zu sein.

Auch bei der Schulkind-Betreuung ist die Stadt aktuell weit davon entfernt, Öffnungszeiten zu verkürzen. „Wir mussten bisher keine Gruppen schließen“, meint Tina Werner, Fachbereichsleitung Schulen. Man müsse mit dem Personal zwar etwas jonglieren, aber bislang sei der Personalmangel noch nicht so gravierend.

„Allgemein ist der Fachkräftemangel für alle Träger ein Problem“, erklärt Markus Weiß. Es seien alle gefordert, ausreichend Personal zu finden, um den Betrieb und somit die Öffnungszeiten immer wieder zu ermöglichen. Auch Tina Werner sagt: „Wir wollen den Eltern und den Kindern eine Verlässlichkeit bieten und das städtisce Angebot aufrechterhalten.“

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Kindertagesstätten schwer zu kämpfen. Sei es beim Personal oder bei den Kindern: Corona-Infektionen, Maskenpflicht und strenge Auflagen erschweren den Arbeits- und Kita-Alltag. Doch nicht nur das Virus, auch der Personalmangel macht den Einrichtungen zu schaffen. Es wird immer schwerer, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Das Weinstädter Sozialamt teilte jüngst mit, dass es an den Kitas einen akuten und weitreichenden Personalmangel gibt. Daher könne es

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