Schorndorf

Reaktionen auf den Wahlsieg von Matthias Klopfer bei der OB-Wahl in Esslingen

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Matthias Klopfer. © Gaby Schneider

Mit einer knappen Mehrheit konnte sich Matthias Klopfer am Sonntag bei der OB-Wahl in Esslingen gegen seinen Mitbewerber Daniel Töpfer durchsetzen. Jetzt steht fest: Nicht nur Esslingen, auch Schorndorf bekommt noch in diesem Jahr also einen neuen Oberbürgermeister. Nach 15 Jahren im Amt wechselt Klopfer demnächst von der Rems an den Neckar. In Schorndorf wie Esslingen ruft das im Netz gemischte Reaktionen hervor.

"Habe viel von ihm gelernt"

Die fraktionslose Stadträtin Andrea Sieber hat am Sonntagabend per Facebook gratuliert. „Ich habe viel von ihm gelernt in den letzten Jahren und schätze ihn persönlich sehr“, schreibt sie. Als „gut für Schorndorf, aber schlecht für Esslingen“ bezeichnet der AfD-Fraktionsvorsitzende Lars Haise den Wahlausgang. „Damit ist der Weg frei für einen Neuanfang, von dem wir uns vor allem erhoffen, dass wieder mehr Sachlichkeit und Ruhe in den Gemeinderat einkehrt“, heißt es auf seiner Facebook-Seite.

Auch in der Schorndorfer Facebook-Gruppe gibt es positive wie negative Reaktionen auf den Wahlabend. Sie reichen von „Endlich mal wieder positive Nachrichten“ über „Die armen Esslinger... wenn die wüssten, was auf sie zukommt“ bis zu „Ich war mit ihm zufrieden“. Auf der Facebook-Seite der Esslinger Zeitung fallen die Reaktionen ebenfalls gemischt aus.

Vordringliche Aufgabe für Klopfer: Brücken bauen!

„Ein trauriger Tag für Esslingen“, meint ein Leser, auch mit Blick auf die geringe Wahlbeteiligung. Die Stadt habe sich um eine große Chance gebracht, ein anderer. Das Wahlergebnis zeige vor allem die Spaltung der Esslinger Bürgerschaft, meint ein weiterer Leser, der die Wahl wie folgt kommentiert: „Vordringliche Aufgabe von Herrn Klopfer muss es sein, Brücken zu den sogenannten bürgerlichen Parteien FDP, CDU und FW zu bauen. Ganz im Sinne von Johannes Rau: „Versöhnen statt spalten!“

Keine einfache Aufgabe für den neuen OB

Die Esslinger Zeitung nennt den knappen Ausgang des Wahlabends in ihrem Kommentar dann auch einen „Sieg, aber kein Ruhmesblatt“. Der neue OB der Stadt stehe vor einem schwierigen Start: wegen der mit gut 38 Prozent ziemlich geringen Wahlbeteiligung. Aber auch, weil Esslingen politisch eine „gespaltene Stadt“ sei.

Eine knappe Mehrheit habe sich nun für Kontinuität entschieden. „Und eine noch größere Mehrheit – mehr als sechzig Prozent – wählte überhaupt nicht. Das sieht nicht nach einer einfachen Aufgabe aus für Matthias Klopfer.“

Mit einer knappen Mehrheit konnte sich Matthias Klopfer am Sonntag bei der OB-Wahl in Esslingen gegen seinen Mitbewerber Daniel Töpfer durchsetzen. Jetzt steht fest: Nicht nur Esslingen, auch Schorndorf bekommt noch in diesem Jahr also einen neuen Oberbürgermeister. Nach 15 Jahren im Amt wechselt Klopfer demnächst von der Rems an den Neckar. In Schorndorf wie Esslingen ruft das im Netz gemischte Reaktionen hervor.

"Habe viel von ihm gelernt"

Die fraktionslose Stadträtin

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