Schorndorf

Rund zehn Prozent der Grundschüler in Schorndorf hatten schon Corona

Schultest
Alle Schülerinnen und Schüler müssen sich dreimal die Woche mit Schnelltests auf eine mögliche Infektion mit dem Coronavirus testen. © Gabriel Habermann

An den Schorndorfer Grundschulen waren im Schnitt schon etwa zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler an Covid-19 erkrankt. Diese Zahl hat Karin Fehrenbach, Rektorin der Otfried-Preußler-Grundschule Miedelsbach und Geschäftsführende Schulleiterin für ganz Schorndorf, auf Anfrage unserer Zeitung erhoben. Erkannt wurden die Fälle meist durch die Schnelltests, die die Schülerinnen und Schüler dreimal die Woche machen.

Die Information mit den rund zehn Prozent infizierten Schülerinnen und Schülern treffe grob auf die meisten der neun Schorndorfer Grundschulen zu, von denen sie Rückmeldung dazu bekommen habe, sagt Karin Fehrenbach, mal seien es etwas weniger, mal etwas mehr.

Nicht schwer erkrankt

So viele Infektionsfälle in einer Klasse, dass diese geschlossen werden und die Schülerinnen und Schüler in den Fernunterricht mussten, sind aber in diesem Schuljahr laut Karin Fehrenbach bisher die Ausnahme geblieben, obwohl zuletzt mehrere Schulen betroffen waren. An der Otfried-Preußler-Grundschule in Miedelsbach sei das erst einmal vorgekommen, sagt Karin Fehrenbach. Da habe es vier positive Fälle gegeben, was in der kleinen Klasse mehr als 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler waren. Insgesamt gab es bisher in diesem Schuljahr in Miedelsbach neun positive Tests an der Grundschule. Schwer erkrankt sei keiner davon, so Fehrenbach.

Die 76 Schülerinnen und Schüler der Otfried-Preußler-Grundschule testen sich dreimal wöchentlich zu Hause. Nur bei einem positiven Fall finden die Tests in der betroffenen Klasse täglich in der Schule vor Unterrichtsbeginn statt, so schreiben es die Regeln vor. Bei den Gelegenheiten, bei denen die Schülerinnen und Schüler sich selbst in der Schule getestet hätten, habe man gesehen, dass alle das gut machen, sagt Karin Fehrenbach.

Zur Absicherung eines positiven Schnelltests galt bisher ein PCR-Test als das Mittel der Wahl, weil er zuverlässigere Ergebnisse verspricht. Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben diese Woche allerdings beschlossen: PCR-Tests sollen künftig nur noch für einen eingeschränkten Personenkreis kostenlos sein. Das heißt, es ist für die meisten Menschen dann nicht mehr möglich, einen positiven Antigen-Schnelltest durch einen PCR-Test zu bestätigen, ohne dafür Geld zu bezahlen. Was bedeutet das für die Schulen, wo Schülerinnen und Schüler bei einem positiven Schnelltest dem Unterricht fernbleiben und in Quarantäne müssen?

„Zu Hause, obwohl sie nichts haben"

Karin Fehrenbach meint: Ob die fehlenden kostenlosen PCR-Tests ein Problem werden, das müsse sich erst erweisen. Sie geht aber eher nicht davon aus. Die PCR-Tests würden zwar schon eine gute Absicherung bedeuten, weil sie zuverlässiger seien als die Antigen-Schnelltests. „Sonst sind Kinder vielleicht zu Hause, obwohl sie nichts haben“, spricht sie den Fall an, dass ein Schnelltest falsch positiv ist. Diesen Fall gab es an der Miedelsbacher Grundschule bisher aber noch nie. „Deswegen haben wir großes Vertrauen in die Schnelltests. Die sind aus unserer Sicht sehr verlässlich.“

Die PCR-Tests seien wahrscheinlich schon sinnvoll, meint Karin Fehrenbach. Aber nur, wenn das Ergebnis auch schnell vorliege. „Wir haben bei zwei Kindern schon fünf Tage gewartet“, sagt sie. Nach der Zeit hätten die meisten infizierten Schüler schon gar keine Symptome mehr.

An den Schorndorfer Grundschulen waren im Schnitt schon etwa zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler an Covid-19 erkrankt. Diese Zahl hat Karin Fehrenbach, Rektorin der Otfried-Preußler-Grundschule Miedelsbach und Geschäftsführende Schulleiterin für ganz Schorndorf, auf Anfrage unserer Zeitung erhoben. Erkannt wurden die Fälle meist durch die Schnelltests, die die Schülerinnen und Schüler dreimal die Woche machen.

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Die Information mit den rund zehn Prozent infizierten

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