Schorndorf

Schluss mit der Bevorzugung: In Schorndorf parken E-Autos nicht mehr kostenlos

E-Ladessäule
E-Auto-Besitzer, die die Schnellladesäule der Stadtwerke in der Rosenstraße nutzen, müssen während des Ladevorgangs keine Parkgebühren bezahlen. Seit 1. Januar 2023 allerdings sind E-Autos in Schorndorf nicht mehr grundsätzlich von den Parkgebühren befreit. © ZVW/Alexandra Palmizi

Um mehr Schorndorferinnen und Schorndorfer zum Umsteigen auf ein Elektroauto zu bewegen und damit ganz grundsätzlich mehr Bewusstsein für Elektromobilität zu schaffen, hat die Stadt vor fünf Jahren E-Autos von den Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen befreit. Zunächst befristet auf zwei Jahre. Letztendlich gab es dieses Zuckerl aber bis Ende 2022. Angesichts der angespannten Haushaltslage hat der Gemeinderat dieses Privileg jetzt zurückgenommen: Seit 1. Januar 2023 müssen auch Elektrofahrzeuge Parkgebühren in Schorndorf bezahlen. Nur wer sein E-Auto lädt, muss auch weiterhin nichts bezahlen.

Deutlich teurer: Bewohnerparkausweise

Ob Parkscheine generell teurer werden, darüber wird der Gemeinderat noch diskutieren. Zum Jahreswechsel aber ist der Preis für Bewohnerparkausweise bereits deutlich gestiegen – erstmals nach 30 Jahren: von 30,70 Euro auf 180 Euro pro Jahr. Bei 342 ausgegebenen Parkausweisen hatte die Stadt zuletzt rund 10.500 Euro im Jahr eingenommen. Künftig werden die Einnahmen bei jährlich 61.500 Euro liegen.

Elf Elektrotankstellen sind in Schorndorf zu finden – einen Überblick über die Standorte gibt es auf der Internetseite der Stadt. Ladestationen betreiben auch die Stadtwerke Schorndorf. Abgerechnet werden die Ladevorgänge aber durch den jeweiligen Ladekartenanbieter, also EnBW, Chargepoint oder Digital Energy Solutions.

„Im vergangenen Jahr waren die Schnellladesäulen mit jeweils durchschnittlich etwa 220 Ladevorgängen im Monat sehr gut frequentiert“, sagt Stadtwerke-Pressesprecherin Katrin Welz auf Anfrage. Auch die Normalladesäulen, führt Welz weiter aus, wurden im Durchschnitt für etwa 150 Ladevorgänge im Monat genutzt. An der Schnelladesäule in der Rosenstraße wurden zum Beispiel im Monat durchschnittlich etwa 5500 Kilowattstunden geladen, bei den Normalladern waren es pro Ladesäule im Monat im Schnitt etwa 2300 Kilowattstunden.

Um mehr Schorndorferinnen und Schorndorfer zum Umsteigen auf ein Elektroauto zu bewegen und damit ganz grundsätzlich mehr Bewusstsein für Elektromobilität zu schaffen, hat die Stadt vor fünf Jahren E-Autos von den Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen befreit. Zunächst befristet auf zwei Jahre. Letztendlich gab es dieses Zuckerl aber bis Ende 2022. Angesichts der angespannten Haushaltslage hat der Gemeinderat dieses Privileg jetzt zurückgenommen: Seit 1. Januar 2023 müssen auch

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