Schorndorf

Schorndorf: Leben im Hochhaus - Bücherparadies im Penthouse von Familie Bacher

Penthouse-Wohnung
Großzügig und gemütlich: das Wohnzimmer von Heidrun und Carl-Lothar Bacher. © ALEXANDRA PALMIZI

An den Tag ihres Einzugs können sich Heidrun und Carl-Lothar Bacher noch genau erinnern. Es war kurz vor Weihnachten, der 22. Dezember 2007. Die Umzugskisten waren vermutlich noch nicht alle ausgepackt, doch am Tag darauf standen sie glücklich auf der obersten Terrasse im Hochhaus in Schorndorf und schauten auf den nahen Aichenbach. „Es war ein traumhafter Morgen mit Sonne und Frost“, erinnert sich Carl-Lothar Bacher. „Und es war ihr Geburtstag.“

Die Traumwohnung von heute, sie war nicht immer der Traum von Heidrun Bacher. Eigentlich hatte die alleinerziehende Mutter für sich, ihre beiden Jungs und den Familienhund in den 70er Jahren ein Haus mieten wollen. Ein paar Mal hätte sie auch fast eins gefunden, war zuletzt dann aber doch an den Vermietern gescheitert. „Ohne Mann gab’s kein Haus“, musste sie erfahren. So zog die junge Sprachlehrerin in eine Wohnung in einem der neu gebauten Hochhäuser am Rehhaldenweg. Vier Zimmer, Küche, Bad, Balkon, die Nähe zum Bach und zum Wald, für 600 Mark Miete – sie fühlten sich wohl, auch den beiden Jungs gefiel das Leben so dicht am Bach. „Für meine Kinder war es ideal“, erzählt Heidrun Bacher. Viele Kinderfeste hätten sie in der Wohnung gefeiert.

Das Leben im Hochhaus war schön. Doch irgendwann – die Jungs waren längst erwachsen – hörte sie, dass die Penthouse-Wohnung im gegenüberliegenden Hochhaus frei werden würde. Sie meldete sich bei den Eigentümern, zwei Lehrern, von denen die eine zufällig die Lateinlehrerin ihres Sohnes gewesen war, und erklärte, dass sie die Wohnung mit den sechs Zimmern und drei Terrassen gern kaufen würde.

25 Jahre nach dem ersten Einzug wechselte sie das Hochhaus

Es klappte, sie wurden sich einig. Doch vor dem Einzug war in der neuen Wohnung noch viel zu tun. Wände wurden entfernt, ein neuer Parkettboden wurde verlegt. „Es musste alles raus“, erzählt Heidrun Bacher. „Alles war alt und wurde neu gemacht.“ Immerhin drei Schichten Tapeten kamen runter, einer der Söhne übernahm die Umgestaltung der Wände. Schließlich war die lichtdurchflutete Wohnung mit den drei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer und Fenstern und Balkonen nach drei Himmelsrichtungen fertig. Und 25 Jahre nach dem ersten Einzug wechselte Heidrun Bacher das Hochhaus und zog mit ihrem zweiten Mann, dem Buchhändler Carl-Lothar Bacher, im 158 Quadratmeter großen Penthouse ein.

Mittlerweile leben die beiden seit 15 Jahren großzügig und behaglich zwischen Büchern, Bildern und dem großartigen Blick nach draußen. Die Großzügigkeit der Wohnung mit Raum für Gäste und viel Platz zum Feiern auf der Terrasse gefällt ihnen. Dazu kommt die Ruhe am Stadtrand und der Vorteil, im Hochhaus einen Hausmeister zu haben. Zudem ist die Wohnung für den Fall der Fälle schon jetzt rollstuhlgerecht. Auch den neuen Rehhalden-Markt empfinden sie als Bereicherung, auch für die vielen Nachbarn, die zu Fuß einkaufen müssen, weil sie nicht mehr Auto fahren. Das Leben im Hochhaus sei praktisch, sagt Heidrun Bacher. „Wenn ich einen Garten umgraben müsste, könnte ich das nicht mehr.“

„Die Weite war für mich das Faszinierende“, ergänzt Carl-Lothar Bacher, der viele Jahre mitten in der Altstadt mit Blick auf den Marktplatz und die Stadtkirche gelebt hat. „In jeder Jahreszeit ist es hier schön“, bestätigt seine Frau. Aber am schönsten sei die Wohnung im Frühjahr, wenn ringsum alles grün werde. Mit viel Liebe zum Detail haben Bachers die Wohnung gestaltet. Das zeigt sich auch gerade jetzt vor Weihnachten. Überall hängen Weihnachtssterne, stehen Kerzen und Pflanzen. „Weihnachten ist für mich wichtig“, sagt Heidrun Bacher lachend. „Ich mag es ein bisschen kitschig und ich freue mich drauf.“ Besonders glücklich ist sie, dass an Weihnachten alle sechs Enkel und Enkelinnen kommen: aus Dresden, Berlin, London, Utrecht in Holland und Arkinson in den USA.

An den Tag ihres Einzugs können sich Heidrun und Carl-Lothar Bacher noch genau erinnern. Es war kurz vor Weihnachten, der 22. Dezember 2007. Die Umzugskisten waren vermutlich noch nicht alle ausgepackt, doch am Tag darauf standen sie glücklich auf der obersten Terrasse im Hochhaus in Schorndorf und schauten auf den nahen Aichenbach. „Es war ein traumhafter Morgen mit Sonne und Frost“, erinnert sich Carl-Lothar Bacher. „Und es war ihr Geburtstag.“

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