Schorndorf

Schorndorf: Neues Buch-Café mit Büchern, Wein, Likör und Geschenkartikeln

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Von links: Angela Ritter, Ulrike Ritter und Mechteld Wachsmuth im Buchcafé an der Gottlieb-Daimler-Straße. © Ralph Steinemann Pressefoto

Christliche Literatur und Bilderbücher, Kalender, Karten und Geschenkartikel, daneben ein kleiner abgetrennter Café-Bereich: An diesem Samstag eröffnet in der Gottlieb-Daimler-Straße 41 ein Büchercafé. Was verbirgt sich hinter dem besonderen Buchladen, der zunächst als Pop-up-Store betrieben wird? Am 5. Januar soll er noch einmal seine Türen schließen, bevor er dann seine endgültige Einrichtung bekommt und vor Ostern dann zum zweiten Mal eröffnet wird.

Schon lange stand die Nutzung des rund 100 Quadratmeter großen Ladens an der Gottlieb-Daimler-Straße fest. Wo früher unter dem Firmennamen Korb-Schnabel Spielwaren und Kinderkleidung verkauft worden waren, sollen nun Bücher christlichen Inhalts verkauft werden, zudem ein Tagescafé Getränke und kleine Speisen anbieten und den Bewohnern des Hauses und Nachbarn als Treff dienen. Auch eine Außenbewirtung mit drei bis vier Tischen an der Straße ist geplant. „Die Idee stand schon lange im Raum“, sagt Achim Ritter, Geschäftsführer der Ritter Baukontor GmbH. „Jetzt haben wir kurzfristig entschieden, wir machen es einfach.“

Aus dem Buchcafé wird das Café West

Gerade mal vier Wochen ist das her, inzwischen wurden aus 104 Weinkisten des Remshaldener Weinguts Engelhorn Bücherregale gebaut. Bücher, Kalender und Co wurden bestellt und eingeräumt, der Buchladen liebevoll dekoriert und die Café-Ecke einrichtet. Noch ist der Café-Bereich klein und provisorisch: Fürs Erste sollen nur kalte Getränke und alkoholfreier Punsch angeboten werden. Später soll die Getränkeauswahl größer werden, kleine Speisen sollen dazukommen. Auch einen neuen Namen bekommt das Baby dann: Das Buchcafé wird dann Café West heißen.

Dass der Buchladen kurz vor Weihnachten noch als Pop-up-Store öffnet, geschieht laut Ritter nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen. „Es war an der Zeit, das Ding zu machen“, sagt er. Das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen, liege nah, doch der kommerzielle Gedanke stehe nicht im Vordergrund. „Wir wollen in der Stadt christliche Bücher anbieten“, sagt Ritter, der Mitglied im Christlichen Zentrum Scala ist. Zudem solle das Buchcafé ein Treffpunkt für gute Gespräche werden: „Jeder ist willkommen.“

Fußgängerzone in der Weststadt beleben

Mit dem Buchcafé soll auch das Ende der Fußgängerzone belebt werden. Angesichts des Ladensterbens in der unteren Gottlieb-Daimler-Straße würde sich der Architekt auch eine Verlängerung der Fußgängerzone wünschen. Klar für ihn ist: „Irgendwas muss man dort machen.“

Das kleine Buchcafé gehört zu einem besonderen genossenschaftlichen Wohnprojekt. Wo einmal fünf ineinander verschachtelte und teilweise bis zu 100 Jahre alte Gebäude standen, sind in den vergangenen zwei Jahren 14 höchst individuelle und energieeffiziente Wohnungen entstanden. Eins der alten Häuser wurde abgerissen, an seiner Stelle ein kleiner Innenhof geschaffen. Die anderen alten Gebäude wurden kernsaniert und ins neue Ensemble integriert, jeder Platz fürs Wohnen wurde dabei bis unters Spitzdach ausgenutzt. Zehn Wohnungen sind im Eigentum der Genossenschaft „W.E.S.T.“, die im Sommer 2021 gegründet wurde. Alle Wohnungen sind mittlerweile vergeben.

Info

Geöffnet ist das Büchercafé unter der Regie von Angela Ritter, Mechteld Wachsmuth, Marie Karlieczek und Ulrike Ritter montags bis freitags von zehn bis 18 Uhr, samstags von neun bis 14 Uhr.

Christliche Literatur und Bilderbücher, Kalender, Karten und Geschenkartikel, daneben ein kleiner abgetrennter Café-Bereich: An diesem Samstag eröffnet in der Gottlieb-Daimler-Straße 41 ein Büchercafé. Was verbirgt sich hinter dem besonderen Buchladen, der zunächst als Pop-up-Store betrieben wird? Am 5. Januar soll er noch einmal seine Türen schließen, bevor er dann seine endgültige Einrichtung bekommt und vor Ostern dann zum zweiten Mal eröffnet wird.

Schon lange stand die Nutzung

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