Schorndorf

Schorndorf: Weniger Corona-Tests an Teststellen - aber mehr positive Ergebnisse

Coronatest
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

Sebastian Pfeifer, der zusammen mit seinem Bruder Frederic Pfeifer den Corona-Testbus auf dem Bantel-Parkplatz in Schorndorf betreibt, sieht keinen Grund, um die Teststation auf Rädern abfahren zu lassen. Von 8 bis 20 Uhr ist der Bus weiterhin täglich geöffnet. Denn die Brüder sind sich sicher: Im Herbst werden die Teststationen wieder mehr gebraucht.

Und nicht nur das: Schon jetzt kann er an den Teststellen, die er und sein Bruder auch in Weinstadt, Waiblingen, Fellbach und Backnang betreiben, eine Zunahme der positiven Testergebnisse feststellen. Aber klar: Eine Corona-Sieben-Tage- Inzidenz im Rems-Murr-Kreis in Höhe von derzeit rund 680 bildet sich auch an den Teststationen ab.

Geringe Auslastung der Teststellen

Dennoch ist in den vergangenen Monaten die Zahl der täglich durchgeführten Tests deutlich zurückgegangen. Dementsprechend weniger Personal wird im Testbus seither eingesetzt. Zu den vergangenen Höchstzeiten der Corona-Pandemie waren teils vier Teststraßen in dem Bus geöffnet gewesen. Das ist derzeit keinesfalls nötig. Und seit auch im öffentlichen Nahverkehr kein negativer Test mehr verlangt wird, haben die Brüder Pfeifer, die in Schorndorf vor allen Dingen als Hautärzte bekannt sind, die Teststation am Bahnhof aufgegeben.

Mehr Aufwand pro Test war indes in den vergangenen Tagen zu leisten, seit für viele Gruppen die Tests nicht mehr kostenlos sind. „Da mussten wir anfangs erst mal aufklären“, berichtet Sebastian Pfeifer.

Drei verschiedene Test-Kategorien

Denn seit Juli gibt es drei verschiedene Testkategorien: die kostenlosen, die Drei-Euro-Tests und die Selbstzahler-Tests. Kostenlos getestet werden weiterhin vulnerable Gruppen und pflegende Angehörige. Außerdem gibt es kostenlose Tests für Kinder bis fünf Jahren, Frauen im ersten Drittel der Schwangerschaft, Besucherinnen und Besucher von Kliniken und Pflegeheimen, chronisch Kranke, die nicht geimpft werden können, Teilnehmer an Corona-Impfstudien, Infizierte, die sich freitesten wollen, und ihre Haushaltsangehörigen.

Den Bürgertest mit einer Eigenbeteiligung von drei Euro erhalten Menschen, die am gleichen Tag eine Veranstaltung in Innenräumen oder durch das Coronavirus besonders gefährdete Menschen (über 60-Jährige, Menschen mit Behinderung oder Vorerkrankungen) besuchen. Auch wenn die Corona-App auf eine Begegnung mit erhöhtem Risiko hinweist, gibt es einen Drei-Euro-Test.

Wer keinen dieser Gründe für einen kostenlosen oder Drei-Euro-Bürgertest hat und dennoch getestet werden will, muss seither selbst sämtliche Kosten (derzeit zehn Euro) tragen.

Sebastian Pfeifer, der zusammen mit seinem Bruder Frederic Pfeifer den Corona-Testbus auf dem Bantel-Parkplatz in Schorndorf betreibt, sieht keinen Grund, um die Teststation auf Rädern abfahren zu lassen. Von 8 bis 20 Uhr ist der Bus weiterhin täglich geöffnet. Denn die Brüder sind sich sicher: Im Herbst werden die Teststationen wieder mehr gebraucht.

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Und nicht nur das: Schon jetzt kann er an den Teststellen, die er und sein Bruder auch in Weinstadt, Waiblingen, Fellbach und

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