Schorndorf

Schorndorfer Oskar-Frech-Gruppe übernimmt insolvente ZPF in Siegelbach

Fa Frech erweitert
Tandemschmelzanlage. © Veth

Der Druckgießspezialist Frech hat im Januar die Aktivitäten der insolventen ZPF GmbH in Siegelsbach im Kreis Heilbronn übernommen. Mit der neu gegründeten Frech ZPF GmbH erweitert die Schorndorfer Unternehmensgruppe ihr Geschäftsfeld in der Thermoprozesstechnik und erschließt sich für die Gießerei-Branche neue Geschäftsfelder. Schwerpunkte bei der neuen Tochter sollen, neben den klassischen Produkten zur Herstellung und Verarbeitung der Aluminium-Schmelze, auch Systeme für die Umwelttechnik sein.

Mit zahlreichen Patenten die Branche geprägt

Laut einer Pressemitteilung gehört die Unternehmensgruppe Oskar Frech GmbH + Co. KG zu den Pionieren der Druckgießtechnik und hat mit zahlreichen Patenten die Branche über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt. Heute verfügt der Weltmarktführer über das komplette Hightech-Portfolio moderner Druckgießtechnik für Nichteisen-Metalle, von der Warm- und Kaltkammertechnik über die Peripherie, den Formenbau, das Consulting und die Dienstleistungen bis hin zu innovativen Verfahrenstechniken.

Rund um den Globus im Einsatz

Druckgießtechnik von Frech kommt rund um den Globus zum Einsatz. Typische Industriezweige und Anwendungsgebiete sind beispielsweise die Automobilbranche für die Produktion von Leichtbaukomponenten für den elektrischen Antriebsstrang bei Elektrofahrzeugen und von Strukturteilen für die Fahrzeugkarosserie. Aber auch in der Beschlags-, Befestigungs- und Elektronikindustrie, zur Herstellung von Türgriffen, Scharnieren, Befestigungssystemen, Steckverbindungen und elektrischen Leitungselementen, kommt Druckgießtechnik der Marke Frech zum Einsatz.

Seit geraumer Zeit rücken neben dem modernen Leichtbau Themenfelder wie Energie- und Ressourceneffizienz zunehmend in den Fokus der Industrie, teilt das Unternehmen weiter mit. Die heute in einem konventionellen Gießereibetrieb gewöhnlich eingesetzten Prozesstechnologien für die Aufbereitung und Verarbeitung von gängigen Metallschmelzen seien vergleichsweise energieaufwendig, weshalb mittel- und langfristig effizientere Prozesse und Produkte gefunden werden müssten. Das industrielle Umfeld der Gießereiindustrie sei damit bereits heute mit starken Umwälzungen und Herausforderungen konfrontiert, die durch die gesellschaftspolitische Diskussion und eine daraus abgeleitete neue Umweltpolitik auch zukünftig weiter forciert würden. Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln wird somit auch in sämtlichen Industriebereichen zukünftig zum obersten Leitsatz.

Entsprechend dieser Maxime betritt die Frech-Gruppe mit der neuen Tochter den schon länger geplanten grünen Umweltbereich.

Während Themenschwerpunkte, wie CO2-Neutralität und Energieeffizienz, an den eigenen Produktionsstandorten bereits seit längerem auf der Agenda von Frech stehen und erfolgreich umgesetzt werden, zielt man bei der neuen Tochter zunächst auf die Entwicklung völlig eigenständiger „grüner“ Produkte und Dienstleistungen für die Gießereiindustrie ab. So liegen die Schwerpunkte bei der Produktentwicklung zunächst auf der Energieeffizienz und der Kreislaufwirtschaft, um kurz- bis mittelfristig einen Beitrag im Sinne von „green and clean“ zu leisten. Langfristig soll die Ausrichtung des neuen Unternehmens auch die Umwelt- und Thermoprozesstechnik in stärkerer Breite umfassen. Hinzu kommen Beratungsdienstleistungen in den Bereichen industrielle Energie- und Prozesstechnik sowie der Softwareentwicklung.

Der Druckgießspezialist Frech hat im Januar die Aktivitäten der insolventen ZPF GmbH in Siegelsbach im Kreis Heilbronn übernommen. Mit der neu gegründeten Frech ZPF GmbH erweitert die Schorndorfer Unternehmensgruppe ihr Geschäftsfeld in der Thermoprozesstechnik und erschließt sich für die Gießerei-Branche neue Geschäftsfelder. Schwerpunkte bei der neuen Tochter sollen, neben den klassischen Produkten zur Herstellung und Verarbeitung der Aluminium-Schmelze, auch Systeme für die Umwelttechnik

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