Schorndorf

Schorndorfer SPD fordert Rücktritt von Nils Schmid

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Nils Schmid bei: ZVW im Gespräch © Benjamin Büttner

Schorndorf. Die Landtagswahl war für die SPD eine Katastrophe: Mit 12,7 Prozent der Stimmen ist sie hinter der AfD auf Platz vier gelandet. Drei Wochen nach der Wahlschlappe hat der SPD-Ortsverein jetzt eindeutige Signale ausgesandt: Es muss einen Wechsel beim Spitzenpersonal der Landes-SPD geben.

Mag Thomas Berger auch mit 15,4 Prozent der Stimmen das beste Einzelergebnis im Rems-Murr-Kreis geholt haben, für den Schorndorfer SPD-Kandidat gibt es drei Wochen nach der Landtagswahl nichts schönzureden: „Die SPD hat aufgehört, Volkspartei zu sein“. Die SPD hätte sich nicht so sehr auf die schwarze Null im Landeshaushalt konzentrieren sollen, sondern auf die Sorgen den Menschen. Künftig sollen soziale Gerechtigkeit und Empathie im Mittelpunkt stehen.

So sehen es auch die Schorndorfer Genossinnen und Genossen: Abgesehen von fünf Enthaltungen stimmte die Mehrheit deshalb dafür, dass Landesvorsitzender Nils Schmid sein Amt aufgibt; Generalsekretärin Katja Mast bekam ein noch deutlicheres Signal aus Schorndorf: Bis auf vier Treue empfahl ihr der Ortsverband, den Platz zu räumen.

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