Schorndorf

Schorndorfer Stadtbiergarten öffnet am Montag (31. Mai) mit Kontrollen

Stadtbiergarten
Schmackhafte Mahlzeiten sind auf der Speisekarte zu finden. © ALEXANDRA PALMIZI

Wie überall werden in diesen Zeiten die drei „Gs“ gelten: Genese, Geimpfte und Getestete haben Zutritt. Zu 90 Prozent, so Volker Ziesel, gehe er davon aus, dass seine Mitstreiter und er am Montag, 31. Mai, ab 11 Uhr den Stadtbiergarten in der Mühlgasse auf dem Areal Hahn’sche Wiesen eröffnen können. „Entsprechende Verlautbarungen gab es vom Landratsamt, und sollte nichts mehr dazwischenkommen, werden wir ab dem Tag der Freigabe auch aufmachen“, so der Geschäftsführer, der den Stadtbiergarten gemeinsam mit Harald Lutz und Manfred Ziegler übernommen hat.

Kontrollierter Zugang

Mit Feuereifer stand man schon seit Wochen in den Startlöchern – mit der Aussicht auf den Frühlingsanfang und die Eröffnung der Biergartensaison (wir berichteten). Aber daraus wurde bekanntlich nichts. Um so mehr brenne man nun, endlich Gäste im neuen Flair des Stadtbiergartens begrüßen zu dürfen. Das Hygienekonzept ist eindeutig, die Vorschriften auch: Keiner bekäme unkontrolliert Zugang zum Biergarten, zudem seien alle Tische nummeriert, die Besucher registriert. Grundsätzlich ist der Besuch des Biergartens nur nach einem aktuell durchgeführten negativen Schnelltest, mit einer Impfbescheinigung oder einem Beweis der Genesung möglich.

Ein Vorteil für den Stadtbiergarten: Direkt am Eingang besteht die Möglichkeit eines Corona-Tests. Die Station wird von der für den Schnelltest zertifizierten Nord-Apotheke Schorndorf und der Rems-Apotheke Remshalden-Geradstetten und deren Mitarbeitern geleitet. Volker Ziesel ist der Inhaber dieser Apotheken: „Die Teststation ist öffentlich zugänglich, das heißt, nicht nur für Biergarten-Besucher.“

Man sei auf alle Eventualitäten vorbereitet, sagt Ziesel. Der 56-Jährige ist sich bewusst, dass sich der Ablauf im Moment noch theoretisch im Kopf abspielt: „Wie es in der Praxis läuft, müssen wir sehen. Es ist ein Überraschungspaket.“ Denn klar sei natürlich noch nicht, wie das vorgeschriebene Konzept angenommen wird: Wie viele lassen sich vor Ort testen? Wie viele Geimpfte kommen? Wer nutzt die Luca- oder die Cosima-App? All das seien Fragen, die sich erst mit dem bekannten „Learning by Doing“ beantworten lassen werden.

Ein weiterer Vorteil eines Biergartens: Alles spielt sich im Freien ab – also müsste nur noch das Wetter seinen Teil dazu beitragen. Die Außenanlage ist coronagerecht aufgestellt: Moderne Biergartenmöbel wurden angeschafft, alle Tische mit dem geforderten Abstand aufgestellt. Von eigentlich gut 650 vorhandenen Plätzen wurde auf rund 450 Plätze reduziert. Alles was umsetzbar gewesen sei, habe man gemacht. Bei allen Maßnahmen haben die Geschäftsführer noch einen weiteren Aspekt im Blick: die Wartezeiten so kurz wie möglich halten, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Deshalb seien auch überall Markierungen angebracht. Außerdem stünden zwei mobile Schankstationen zur Verfügung, die auf dem Areal stehen – für die Gäste, die nur (noch) einen Getränkewunsch haben.

Drei Kassen gibt es und sogar Küchenmonitore sind installiert: Durch dieses neue Bildschirmsystem wird der Ablauf beschleunigt. Gleichzeitig mit der Bestellung erscheint auf den Monitoren dann die jeweilige Anzeige (warmes Essen oder kaltes Essen). Somit kann schon unmittelbar mit der Bestellung der gesamte Auftrag bearbeitet und zubereitet werden, so dass im Idealfall keine Wartezeiten entstehen.

Die „Neuen“ freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann. Längst steht alles bereit und das „Probe-Kochen“ ist auch schon absolviert. Nun sollen sich die Gäste ihr eigenes Bild von den schmackhaften Mahlzeiten, dem neuen Ambiente und den Geschäftsführern machen.

Gastronomische Erfahrung bringen die drei mit. Harald Lutz war lange Geschäftsführer einer Firma der Lebensmittelindustrie und Manfred Ziegler kennt sich in der Getränkebranche aus. Volker Ziesel ist zwar hauptberuflich Apotheker, aber er kocht und grillt leidenschaftlich gern. Gemeinsam mit seinen beiden Töchtern und seiner Frau betreibt er seit gut zwei Jahren ein kleines „Familienunternehmen“ namens „Grill-Kater“ – Barbecue und Catering. Und alle drei „Stadtbiergarten-Macher“ sind Genussmenschen und lieben die schwäbisch-bayrische Küche.

Unterstützt werden die Biergarten-Geschäftsführer von Betriebsleiterin Shante Tucker und den rund 40 Mitarbeitern, die schon zuvor mit im Boot waren – hauptsächlich Teilzeitkräfte, die aber schon jahrelang dabei sind.

Wie überall werden in diesen Zeiten die drei „Gs“ gelten: Genese, Geimpfte und Getestete haben Zutritt. Zu 90 Prozent, so Volker Ziesel, gehe er davon aus, dass seine Mitstreiter und er am Montag, 31. Mai, ab 11 Uhr den Stadtbiergarten in der Mühlgasse auf dem Areal Hahn’sche Wiesen eröffnen können. „Entsprechende Verlautbarungen gab es vom Landratsamt, und sollte nichts mehr dazwischenkommen, werden wir ab dem Tag der Freigabe auch aufmachen“, so der Geschäftsführer, der den Stadtbiergarten

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