Schorndorf

Schorndorfer Stadtwerke: Gas und Strom werden teurer

StadtwerkeNeubau
Neubau Stadtwerke Schorndorf © Gaby Schneider

Die Preise steigen – unter anderem wird sich das bei den Kunden mit den Strom- und Gaspreisen bemerkbar machen. Der Anstieg hängt mit den Entwicklungen des Weltmarkts und mit energiepolitischen Entscheidungen zusammen.

Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sind die Gaspreise für private Haushalte bundesweit in den letzten zwölf Monaten im Durchschnitt um 28 Prozent gestiegen. Beim Strom betrug der Anstieg zunächst noch neun Prozent. Das Ende der Fahnenstange scheint allerdings mitnichten erreicht. Vielmehr weist die Preiskurve erst seit September 2021 so richtig steil nach oben. Kostete die Kilowattstunde Strom im September durchschnittlich noch 30,54 Cent, so sind es im November bereits 34,79 Cent. Das Gas lag im Verbraucherpreis im März noch bei durchschnittlich 5,81 Cent pro Kilowattstunde, im Oktober aber schon bei 7,01 Cent. Jetzt im November haben – wie schon viele Energieversorger zuvor – auch die Stadtwerke Schorndorf ihren Kunden mitgeteilt, dass die Preise angehoben werden müssen. „Aufgrund der turbulenten und aktuell unplanbaren Entwicklungen und Veränderungen auf den Strom- und Gasmärkten und der damit verbundenen erheblichen Kostenänderungen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Produkte neu aufzusetzen. Wie auch bei anderen Anbietern werden sich daher die Strom- und auch Gaspreise ab dem 1. Januar 2022 ändern“, geben die Stadtwerke Schorndorf bekannt.

Was bedeutet das für den Verbraucher?

Was bedeutet das laut Stadtwerke Schorndorf für den Verbraucher? Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3000 kWh erhöht sich der Jahresgesamtpreis um rund 65 Euro brutto /Jahr beziehungsweise 5,40 Euro brutto im Monat. Die Beispielrechnung ist tarifabhängig.

Im Schorndorfer Netz sind die Stadtwerke der Grundversorger und beliefern daher alle Haushaltskunden zum Grundversorger-Tarif nach den allgemeinen Bedingungen und Preisen. Der Vorteil der Grundversorgung ist, dass Kunden durch die nur zweiwöchige Kündigungsfrist sehr flexibel sind. Darüber hinaus bieten die Stadtwerke Laufzeit-Verträge mit anderen Tarifen an. Tarife sind grundsätzlich günstiger als die Grundversorgung, da sie eine Mindestvertragslaufzeit und eine Preisgarantie über einen bestimmten Zeitraum haben und deshalb besser kalkulierbar sind. Für alle Haushaltskunden, egal ob in der Grundversorgung oder in Laufzeit-Verträgen, gelte: 100 Prozent Ökostrom.

Was die Ursachen des Preisanstiegs sind, der sich auf den Energiemaärkten vollzieht? „Der Anstieg des Strompreises in Deutschland ist vor allem auf die gestiegenen Beschaffungspreise an der Börse zurückzuführen.“ Die wirtschaftliche Erholung der Staaten und die damit verbundene starke Nachfrage nach der Corona-Krise trieben die Rohöl- und Gaspreise in die Höhe. Auch durch den kalten Winter seien die Speicher geleert. „Darüber hinaus müssen wir die Veränderung der staatlichen Preisbestandteile wie Steuern, Umlagen und Abgaben an unsere Kunden weitergeben.“ Auch Netzentgelte, die die Stromlieferanten an den jeweiligen Netzbetreiber zahlen, würden kontinuierlich steigen. Laut Stadtwerken Schorndorf beobachte man weiterhin den Markt.

Die Preise steigen – unter anderem wird sich das bei den Kunden mit den Strom- und Gaspreisen bemerkbar machen. Der Anstieg hängt mit den Entwicklungen des Weltmarkts und mit energiepolitischen Entscheidungen zusammen.

{element}

Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sind die Gaspreise für private Haushalte bundesweit in den letzten zwölf Monaten im Durchschnitt um 28 Prozent gestiegen. Beim Strom betrug der Anstieg zunächst noch neun Prozent. Das Ende der Fahnenstange scheint

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper