Schorndorf

SchoWo-Ersatz: Für viele Schorndorfer ein unvergessliches Wochenende

gboschowo
Das Große Blasorchester beim SchoWo-Ersatz-Konzert am Sonntag in seinem Domizil an der Lortzingstraße. © Büttner

Das Wetter hätte gepasst und die Stimmung auch. Doch statt fünf SchoWo-Tagen hat's in diesem Jahr mit der No-Show-SchoWo nur einen Hauch von Stadtfest gegeben. Nach der fulminanten Eröffnung am Freitagabend mit SchoWo-Bähnle, Blaskapelle Charivari und Hofbräu-Regiment vom Postturm ging's am Sonntag weiter beim Großen Blasorchester (GBO) in Hof und Garten des Vereinsdomizils an der Lortzingstraße, mit zwei bejubelten Chocolate-Gospel-Gottesdiensten im Hof der Versöhnungskirche, mit einem DJ-Stream von 12 bis 22 Uhr aus der Skybar und Wurst to go beim TSV Schornbach.

„Überwältigende Resonanz“

Für Jürgen Dobler, Sprecher der Vereinsgemeinschaft Schorndorfer Vereine, der am Sonntagabend von „einer überwältigenden Resonanz“ von Jung und Alt spricht und sich über tolle Fotos und viele Likes auf Facebook freut, war das im Zeichen der SchoWo stehende Wochenende, „wie wenn durch einen Schlitz im Fenster Licht kommt“.

Und für Harald Väth, Vorsitzender des Großen Blasorchesters, hat dieses Wochenende aber auch das geboten: eine wichtige Auftrittsmöglichkeit, die vor allem für die Nachwuchsmusiker ein Ziel war, auf das sich – allerdings erst wieder seit zwei Monaten – gemeinsam und im Freien hinüben ließ. Und so spielte im Lauf des Sonntags nicht nur das Große Blasorchester, sondern natürlich auch das Auftakt- und das Jugendorchester – zur Freude von über den Tag verteilt gut 400 Gästen, die mit gebührendem Abstand auf den Bierbänken im Freien Platz genommen hatten.

Überhaupt war die Freude bei den Gästen am Freitagabend und am Sonntag groß, dass sie endlich mal wieder mit anderen zusammenkommen konnten. „Das war“, weiß Dobler von manch sentimentaler Rückmeldung, „für viele unvergesslich.“

SchoWo: Eine wichtige Einnahmequelle

Für das GBO, das sich vor fünf Jahren aus Stadtkapelle und 1. SMTV zusammengeschlossen hat, war der No-Show-SchoWo-Sonntag aber auch ein kleines finanzielles Trostpflaster: Ist der SchoWo-Stand mit dem Vatertags-Fest doch die wichtigste Einnahmequelle für den Musikverein.

Zufrieden ist auch die Vereinsgemeinschaft, die hofft, im kommenden Jahr wieder eine ganz normale SchoWo organisieren zu können, mit dem Weinverkauf auf dem Wochenmarkt: Die Ration der Fellbacher Weingärtner ist – samt Nachschub – bis auf zwei, drei Kartons ausverkauft.

Das Wetter hätte gepasst und die Stimmung auch. Doch statt fünf SchoWo-Tagen hat's in diesem Jahr mit der No-Show-SchoWo nur einen Hauch von Stadtfest gegeben. Nach der fulminanten Eröffnung am Freitagabend mit SchoWo-Bähnle, Blaskapelle Charivari und Hofbräu-Regiment vom Postturm ging's am Sonntag weiter beim Großen Blasorchester (GBO) in Hof und Garten des Vereinsdomizils an der Lortzingstraße, mit zwei bejubelten Chocolate-Gospel-Gottesdiensten im Hof der Versöhnungskirche, mit einem

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