Schorndorf

"Smiling Faces" haben sich verabschiedet

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Urbach. „Smiling Faces“ hört auf. Und alle, alle kamen. Die Auerbachhalle war ausverkauft. Ein Zeichen dafür, dass diese famose lokale Kultband sich in den vergangenen fast vier Jahrzehnten mit unzähligen Auftritten eine große und treue Fangemeinde erspielt hat. Und das grandiose Abschiedskonzert mit etlichen Weggefährten machte noch einmal klar, warum das so ist: Hier geht’s zur Sache. Und die war immer schon Rock-Musik zum Schwofen. Nie routiniert – immer mit Seele und Herz.

Alterserscheinungen? Nicht die Spur. Daran kann es also nicht liegen, dass „Smiling Faces“ an diesem Abend ihr letztes Konzert geben. Wie Kai aus der Kiste hüpft Sänger Masi Techet beim zweiten Song des Abends gummiballartig über die Bühne. „Jumpin’ Jack Flash“, und ja, „It’s a Gas, Gas, Gas!“
 

Und anders als bei den Stones, die nur alle paar Jahre aufkreuzten und zuletzt ein paar Hundert Euro Eintritt verlangten, waren die „Smiling Faces“ regelmäßig da. Nachhaltig, regional, öko-mäßig halt, bewirtschafteten sie die Konzertgärten der Region. Säten mitreißende Musik und ließen tanzbare Freude sprießen.

Grundversorgung mit Musik, Spaß und Schwof nach harter Arbeit

Kein verhärmter Nachruf also, aber trotzdem, zum fröhlichen Abschied, eine Hymne auf die lokalen Bands in aller Welt, die ihrem Publikum die Grundversorgung mit notwendigen Lebensmitteln garantierten: Musik, die Spaß, Schwof und gute Laune nach harter Arbeit einlöst. Und eine dieser Bands, das waren in unserer Gegend, die wunderbaren „Smiling Faces“.

Eine Cover-Band. Aber was heißt das genau? Das bedeutet, dass hier das teure Feuer der großen, oft unerreichbaren Bands und Stars, in allen zugängliches Wechselgeld verwandelt, ja im schönsten Sinne demokratisiert wurde. Die Sterne wurden und werden von solchen Bands wie den „Smiling Faces“ vom Himmel auf die Erde heruntergeholt. Das heißt, ganz konkret, Sie bekommen einen schwitzenden Körper. Lust wird hier – und das für ein paar nicht unerhebliche Euro weniger – tatsächlich eingelöst.

Mitreißendes Konzert

"Sexy“ spielen „Smiling Faces“ an diesem Abend. Und da ist reichlich Bewegung vor der Bühne. Überwiegend Frauen tanzen allein, miteinander und haben Spaß aneinander. Druckvoll spielt die Band auf. Und hey, wo ist da wirklich der Unterschied zu Marius Müller-Westernhagens Original? Schön, dass ihm der Song eingefallen ist.
 

Aber was der swingend druckvolle Artur Neubauer da an seinen Drums veranstaltet, wie Hinze Habik da wirklich mit sichtbarer Lust den Bass-Puls in die Höhe treibt, wie Jogse Blümle die Riffs scharf akzentuiert und Uli Krack die sehnenden Gitarren-Soli drüberlegt – schließlich Masi Techet den Song ohne nachahmende Posen zu seinem eigenen macht, nicht unnahbar cool oder mit Diva-Gehabe, sondern als jemand, den man kennt, und der jetzt halt mal auf der Bühne steht und schon mal freundschaftlich in den Saal zwinkert, das ist, was es sein soll, das überträgt sich aufs Publikum und wirkt: schlicht mitreißend.

40-jähriges Bühnenjubliäum

Gefeiert wurde an diesem Konzertabend auch das 40-jährige Bühnen-Jubiläum von Drummer Artur Neubauer und Bassist Hinze Habik. Von ihren ein Gastspiel gebenden Kumpels Mathias „Dampfer“ Lederer und Markus Lehmann von „Jimmy & The Gang“ bekamen sie ein Vesperkörble; aber erst, nachdem es mit „Tusla Time“ von Eric Clapton noch einmal schwer bluesig zur Sache gegangen war.

Ein Geschenkle gab’s auch für die „jüngeren“ Bandmitglieder: Einen Rahmen Bier, der, nachdem Sänger Masi zwischen zwei Stücken einen tiefen Schluck aus der Mineralwasserflasche genommen hatte, dann doch wie die nostalgische Erinnerung an andere Zeiten dastand. Oder doch nicht? Keineswegs altersmilde war danach jedenfalls die Version von „The Wanderer“: „I go through Life without a Care / And I’m as happy as a Clown.“

Nur einen eigenen Song hat die Band geschrieben. „Smiling Faces“. Und der Refrain wurde eingelöstes Programm: „We all want to see smiling Faces“. Wir möchten lächelnde Gesichte sehen. Und die gab’s, bei diesem denkwürdigen Abschiedskonzert.