Schorndorf

Strom der Stadtwerke Schorndorf: So stark steigt der Grundversorgungstarif

Strompreis
Kunden der Stadtwerke bekommen noch vor Weihnachten Post – wenn sie diese nicht schon mit der Preiserhöhung erhalten haben. © Gabriel Habermann

Noch vor Weihnachten werden die Energieversorger ihre Kundschaft informieren, welche Preise sie 2023 für Strom berechnen werden – wenn sie nicht schon einen Brief mit den neuen Preisen erhalten haben.

„Als Ihr Energieversorger vor Ort bemühen wir uns nach Kräften, auch in schwierigen Zeiten unsere Energiepreise so stabil wie möglich zu halten“, heißt es seitens der Stadtwerke Schorndorf und weiter: „Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben sich die Strompreise vervielfacht. Als Folge dieses extremen Preisanstiegs ist es den Stadtwerken Schorndorf GmbH nicht möglich, den aktuellen Strompreis in der Grundversorgung weiterhin aufrechtzuerhalten.“

Preisanstieg um durchschnittlich 60 Prozent 

Die Stadtwerke Schorndorf sind nur beim Strom Grundversorger, nicht beim Gas. Die Preiserhöhungen beim Strom zum 1. Januar 2023: Der Grundversorgungstarif steigt von 39,11 auf 57,52 Cent/kWh, der Grundpreis bleibt bei 15,99 Euro/Monat. „Die Preise sind im Schnitt um 60 Prozent gestiegen“, sagt Katrin Welz von den Stadtwerken.

Preise hängen vom Tarif und Energieversorger ab

Wie viel Strom ein Haushalt verbraucht, lässt sich natürlich jetzt im Voraus nicht bestimmen. Abgerechnet wird erst nach Ablauf eines Jahres, doch zahlt der Kunde während des laufenden Jahres monatlich schon mal einen Teil der zu erwartenden Jahresstromrechnung - das ist der Abschlag. Zum Schluss wird zusammengezählt. Der Kunde erhält entweder Geld zurück, weil er übers Jahr zu viel vorausgezahlt hat, oder er muss nachzahlen.

Ob die Preise weiter steigen könnten, vermag man bei den Stadtwerken nicht zu mutmaßen. Die Preise hängen auch immer davon ab, von welchem Energieversorger man den Strom bezieht und welchen Tarif man gewählt hat.

Mit einem um 50 Prozent höheren Abschlag ist im neuen Jahr durchaus zu rechnen, heißt es in der Branche schon seit gut zwei Monaten. Laut Daten des Vergleichsportals Verizon (Stand 7. November) zahlen Neukunden im Mittel 43 Cent je Kilowattstunde, 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bestandskunden und Kunden in der Grundversorgung kommen momentan meist günstiger weg. Momentan herrscht eine sehr große Verunsicherung auf dem Energie-Markt, zudem gibt es ungezählte verschiedene Tarif-Arten. Die Kosten für Strombeschaffung sind nie zuvor so heftig gestiegen wie in jüngster Zeit.

Manchen Kunden erschien der neue Abschlag für 2023 ungerechtfertigt hoch – um das nachzuvollziehen, sollte in der Information des Energieversorgers zum höheren Strompreis der neue Bruttopreis je Kilowattstunde (kWh) vermerkt sein. Das Preisplus lässt sich mittels Vergleich mit der alten Rechnung also leicht ausrechnen.

Noch vor Weihnachten werden die Energieversorger ihre Kundschaft informieren, welche Preise sie 2023 für Strom berechnen werden – wenn sie nicht schon einen Brief mit den neuen Preisen erhalten haben.

„Als Ihr Energieversorger vor Ort bemühen wir uns nach Kräften, auch in schwierigen Zeiten unsere Energiepreise so stabil wie möglich zu halten“, heißt es seitens der Stadtwerke Schorndorf und weiter: „Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine haben sich die Strompreise vervielfacht. Als

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