Schorndorf

Vorteile für Schüler und Betrieb

Bildungspartner
Schulleiter Rainer Bay, Abteilungsleiterin Petra Klaus-Zenetti, Geschäftsführer Roland Eberhardt, Geschäftsführerin Manuela Seidel-Hönes und Jennifer Löffler von der IHK Stuttgart. © privat

Eine abgeschlossene duale Berufsausbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere und einer zufriedenen Zukunft - seit Jahren betonen die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammern den Wert einer guten Ausbildung. Und dennoch tun sich einige Jugendliche auf dem Weg von der Schule bis zur Zufriedenheit und zum Erfolg im Job schwer. Um diesen Jugendlichen Orientierung und Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu geben, haben die Grafenbergschule Schorndorf und Mayrhönes Metallumformung GmbH eine Bildungspartnerschaft geschlossen.

Den Berufsalltag kennenlernen

„Gerade im sogenannten Übergangsbereich, in einer Schulart, in der die Schüler und Schülerinnen häufig zunächst ihr Deutsch verbessern, um dann einen guten Hauptschulabschluss zu machen, ist es enorm wichtig, dass die Jungen und Mädchen den Berufsalltag kennenlernen. Und das ganz niederschwellig“, sagt Petra Klaus-Zenetti, die Abteilungsleiterin für diese Schulart an der Grafenbergschule.

Die Inhalte dieser Partnerschaft bestehen unter anderem darin, dass Auszubildende von Mayrhönes in die Schulklassen gehen und dort ihren Beruf vorstellen. Da die Schüler nicht wesentlich jünger sind, man sich vielleicht sogar aus dem privaten Bereich kennt, wird es ihnen leichtfallen, Fragen zu stellen, auch augenscheinlich „dumme“ Fragen. Leichter als der Lehrkraft oder der Beraterin der Agentur für Arbeit. Schließlich sollen die Schüler langfristig durch Tages- und Blockpraktika an Arbeitstätigkeiten und die Berufe herangeführt werden. Sie lernen den Alltag in der Firma kennen, die Hierarchien oder den Aufbau der Abteilungen.

Doch nicht nur die Schüler profitieren davon, auch der Betrieb. „Wir sehen ganz klar eine Win-win-Situation in dieser Partnerschaft. Wenn die jungen Menschen ihren möglichen Ausbildungsberuf in einem Praktikum besser kennenlernen, werden sie in ihrer Berufswahl sicherer, und es gibt weniger Ausbildungsabbrüche“, betont die Geschäftsführerin Manuela Seidel-Hönes. Auch Schüler und Schülerinnen der zweijährigen Berufsfachschule, deren Ziel ein mittlerer Bildungsabschluss ist oder des Berufskollegs, die bereits einen mittleren Bildungsabschluss haben, können von den Praktika und Firmenbesichtigungen profitieren. Durch den fachpraktischen Unterricht in der Werkstatt und den Laboren bringen diese beste Voraussetzungen für eine Ausbildung im Metallbereich mit.

Eine abgeschlossene duale Berufsausbildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Karriere und einer zufriedenen Zukunft - seit Jahren betonen die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammern den Wert einer guten Ausbildung. Und dennoch tun sich einige Jugendliche auf dem Weg von der Schule bis zur Zufriedenheit und zum Erfolg im Job schwer. Um diesen Jugendlichen Orientierung und Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu geben, haben die Grafenbergschule Schorndorf und

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