Schorndorf

Warum in Schorndorf keine weiteren Corona-Teststationen zugelassen werden

Coronatest
An insgesamt 13 Stellen kann man in Schorndorf einen Schnelltest machen, laut Cosan-App des Rems-Murr-Kreises an drei Adressen PCR-Tests. © Gabriel Habermann

Wer einen Corona-Schnelltest machen will oder muss, hat in Schorndorf und den Teilorten freie Auswahl: 13 Teststationen gibt es – bei Ärzten, in Apotheken, im Sportpark Rems, am Bahnhof, am Kino, auf dem Bantel- und dem Marktkaufparkplatz, außerdem seit Ende Dezember auch an der Burgstraße. Drei Stationen bieten obendrein PCR-Test-Termine an. Und damit ist’s genug: Obwohl es immer wieder Anfragen beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung gibt, genehmigt das Gesundheitsamt keine weiteren Teststationen mehr. Und zwar bereits seit 18. Januar: Auf Nachfrage von Daniel Sofka, Sachgebietsleiter Ordnungsangelegenheiten, hieß es beim Gesundheitsamt im Landratsamt des Rems-Murr-Kreises damals schon: Der Bedarf ist bei weitem gedeckt.

Neue Teststellen wird es nach Auskunft von Pressesprecherin Martina Keck erst dann wieder geben, wenn durch eine Auswertung in der „Cosan-App“ festgestellt wird, „dass die örtliche Nachfrage durch das Angebot nicht gedeckt werden kann“. Eine Zulassung gibt es aber dann auch nur, wenn alle vom Sozialministerium vorgegebenen Standards für die Organisation, das Hygienekonzept und die fachliche Qualifikation der Mitarbeitenden erfüllt werden. In der Vorweihnachtszeit wurden neue Testzentren noch zugelassen, vorausgesetzt, sie haben auch PCR-Tests in Angebot.

Noch genug freie PCR-Test-Termine

Und obwohl die nationale Teststrategie eine Priorisierung von PCR-Tests vorsieht, im Rems-Murr-Kreis gibt noch freie Termine (siehe www.rems-murr-kreis.de/schnelltest). Sollten die Kapazitäten eng werden, könnte der Rems-Murr-Kreis nach Auskunft von Pressesprecherin Martina Keck mit seinem eigenen, ans Labor der Kliniken angebundenen PCR-Testzentrum mögliche Lücken in der Versorgung abdecken: Je nach Bedarf im Landkreis könnten im Winnender Testzentrum dann etwa vorrangig Tests für Schülerinnen und Schüler und Mitarbeitende der kritischen Infrastruktur angeboten werden. „Bei Bedarf werden diese Gruppen bereits jetzt vorrangig getestet“, sagt Martina Keck – und weiter: „Wenn die Zahlen weiter steigen, dann wird es sicherlich dazu führen, dass man länger auf ein PCR-Testergebnis warten muss. Daher arbeitet der Bund an einer neuen Priorisierung.“

Das Geschäft mit den Corona-Schnell- und PCR-Tests scheint sich durchaus zu lohnen: Aktuell wird nach Auskunft von Kai Sonntag, Pressesprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, wie folgt vergütet – unabhängig davon, ob ein Arzt, ein Testzentrum oder eine Apotheke den Test vornimmt: Der Abstrich für den POC-Antigenschnelltest und für den PCR-Test wird mit jeweils acht Euro vergütet, das Antigenschnelltest-Kit pauschal mit 3,50 Euro. Das Labor kann für den PCR-Test 43,50 Euro abrechnen. Für den PCR-NAT-Test, der nicht ins Labor geschickt wird, sondern vor Ort ausgewertet werden kann, gibt es 30 Euro. Wer einen PCR-Test machen lässt, ohne Anspruch zu haben – zum Beispiel vor einer Urlaubsreise –, muss diesen selbst bezahlen. „Hier gibt es“, gibt Pressesprecher Kai Sonntag zu bedenken, „keine Preisfestlegung, das bedeutet, dass es eine freie Preisvereinbarung gibt.“

Wer einen Corona-Schnelltest machen will oder muss, hat in Schorndorf und den Teilorten freie Auswahl: 13 Teststationen gibt es – bei Ärzten, in Apotheken, im Sportpark Rems, am Bahnhof, am Kino, auf dem Bantel- und dem Marktkaufparkplatz, außerdem seit Ende Dezember auch an der Burgstraße. Drei Stationen bieten obendrein PCR-Test-Termine an. Und damit ist’s genug: Obwohl es immer wieder Anfragen beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung gibt, genehmigt das Gesundheitsamt keine weiteren

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