Schorndorf

Was bei den Feriensportwochen der SG Schorndorf geboten ist

SGSportwochen
Im „Jump-House“ gibt es dieses Jahr sogar eine Hüpfburg. © Gaby Schneider

Wenn die Sommerferien anfangen, starten in der Philipp-Palm-Sporthalle traditionell die Feriensportwochen der SG Schorndorf. Fünf Wochen lang wird dort gerannt, geturnt, geworfen, gesprungen und vieles mehr. Das Betreuerteam um Leiter Heiko Paule hat einmal mehr ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Besonders heiße Sommertage sind aber eine große Herausforderung für alle.

Hunderte Kinder im Vorfeld angemeldet

170 Kinder im Alter zwischen vier und 14 Jahren haben in der ersten von fünf Feriensportwochen der SG teilgenommen. Weniger werden es in den kommenden Wochen nicht unbedingt werden, erklärt Organisator und Feriensport-Leiter Heiko Paule. Knapp 750 Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder haben sich für die Sommerferien bei der SG angemeldet.

Alle Plätze waren bereits im Vorfeld online ausgebucht, erzählt er. Trotzdem habe er sogar alle Kinder auf der Warteliste unterbringen können, weil sich genügend Betreuerinnen und Betreuer gemeldet haben. Viele Jüngere davon waren früher selbst Teilnehmer bei der Ferienbetreuung. Aber auch Hauptamtliche und Trainer der SG unterstützen den Organisator. „Bei über 150 Kindern gibt es genug nebenher zu tun“, sagt Heiko Paule und lacht. Insgesamt sind jeden Tag 23 Betreuerinnen und Betreuer mit von der Partie, sagt er.

Das Ferienprogramm war eine der wenigen Sachen bei der SG, die sogar in den beiden Corona-Jahren stattfinden konnten. Die damals geltenden Einschränkungen haben aber nicht nur mehr Arbeit und Organisationsaufwand mit sich gebracht. Denn dass die Kinder in der Ferienbetreuung in feste Gruppen mit den immer gleichen Betreuern eingeteilt werden, hat Heiko Paule auch in diesem Jahr beibehalten.

„Wir teilen die Gruppen grob nach Alter und Geschlecht ein. Das haben wir beibehalten, weil es einfacher zu organisieren ist“, erklärt er. Außerdem lernen die Kinder sich untereinander sowie ihre Betreuer deutlich besser kennen.

Trotzdem ist Heiko Paule froh, dass es dieses Mal keine pandemiebedingten Einschränkungen mehr gibt. „Das macht die Sache entspannter“, sagt er. Den Eltern empfiehlt er trotzdem, ihre Kinder zweimal pro Woche auf freiwilliger Basis zu testen.

Damit die Kinder in einer Woche möglichst viel Abwechslung haben, sind auch in diesem Jahr wieder zwölf verschiedene Stationen in und rund um die Philipp-Palm-Sporthalle aufgebaut worden. Diese erfordern eine gute Planung. Heiko Paule berichtet, dass er damit schon an Ostern angefangen hat. Zweieinhalb Tage habe dann der Aufbau der Matten, Kästen, Tore und vielem mehr gedauert - kein kleines Ferienprojekt.

Besonderer Programmpunkt: Kinobesuch am Donnerstag

An den Stationen gibt es für die Kinder Altbekanntes wie die Turnwelt, Wurfspiele oder die Gerätelandschaft. Aber auch ein paar echte Besonderheiten sind dabei. Beim Ballsport und American-Sport-Programm beispielsweise können die Kinder die Klassiker wie Fußball, Handball und Basketball spielen. Sie können sich aber auch an American Football versuchen, den Baseballschläger schwingen und sogar den kanadischen Nationalsport Lacrosse ausprobieren.

Außerdem gibt es in einem kleineren Raum der Halle seit diesem Jahr ein großes Fangen-Spiel, inspiriert durch die SAT-1-Sendung „Catch!“.

An den Nachmittagen donnerstags steht etwas ganz Besonderes auf dem Programm. Ein Besuch im Kino Traumpalast. Dort wird den Kindern der Film „Minions – Auf der Suche nach dem Mini-Boss“ gezeigt. „So können wir der Nachmittagshitze etwas entfliehen, im Kino ist es zum Glück schön kühl“, so Heiko Paule. Denn an den besonders heißen Tagen, wie am vergangenen Donnerstag, ist nicht nur die Sporthalle heiß wie ein Backofen, auch draußen ist Sporteln kaum möglich.

Wenn die Sommerferien anfangen, starten in der Philipp-Palm-Sporthalle traditionell die Feriensportwochen der SG Schorndorf. Fünf Wochen lang wird dort gerannt, geturnt, geworfen, gesprungen und vieles mehr. Das Betreuerteam um Leiter Heiko Paule hat einmal mehr ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Besonders heiße Sommertage sind aber eine große Herausforderung für alle.

Hunderte Kinder im Vorfeld angemeldet

170 Kinder im Alter zwischen vier und 14 Jahren haben

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